Existenzgründung
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Die Eröffnung eines Online-Shops – Ein spannendes Abenteuer!

Online-Shop
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So mancher hat sich vielleicht schon einmal überlegt, wie es wäre, seinen eigenen Online-Shop zu eröffnen. Vielleicht wollen sie ein Zweit- oder Passiveinkommen; andere haben eine großartige Idee und fanden eine Nische.

Was immer der Anstoß zu einem Online-Shop ist, es beginnt immer mit der Idee und der Nachfrage.

Die Zielgruppe kennen

Um einen Online-Shop erfolgreich aufzubauen ist es unumgänglich, die Zielgruppe zu kennen. Drei Fragen können dabei helfen:

  • Wer sind die Menschen, die mein Produkt oder meinen Service kaufen?
  • Welche Lücke füllt mein Angebot für den Benutzer (Mehrwert)?
  • Warum kauft der potenzielle Kunde von mir und nicht bei dem nächsten Anbieter?

Ein Beispiel für solch ein erfolgreiches Start-Up ist Gourmesso.de. Dieser Neuankömmling wandte sich an alle Kaffeeliebhaber. Die Zielgruppe jedoch waren gar nicht alle Kaffeetrinker. Man engte den Fokus auf jene Kaffee-Enthusiasten ein, die auf Nespresso-Maschinen nicht mehr verzichten wollten.

Gourmesso.de sah seine Nische, in dem es erkannte, dass die originalen Nespresso® Kapseln relativ teuer sind. Die treibende Idee war: „Kaffeekapseln können auch günstiger verkauft werden“.

Nachdem das Patentrecht für die Nespresso® Kapseln abgelaufen waren, bekam Gourmesso.de die große Chance, die eigenen Nespresso® kompatiblen Kapseln auf den Markt zu bringen. Das war im Jahr 2013.

Heute ist Gourmesso.de aus der Kaffeewelt, mit seinen günstigen Kapseln für Nespresso, die über den Online-Shop schnell und einfach bestellt werden können, nicht mehr wegzudenken.

Der Geschäfts- und Domainname

Der Geschäftsname muss auffallend und attraktiv sein. Zusätzlich sollte er sich auf das Produkt oder den Service beziehen.

Ein kompakter Name, der den Kunden sagt worum es geht und zugleich neugierig macht und ihn dazu auffordert, mehr von Ihrem Unternehmen wissen zu wollen. Das Ziel ist, Ihren Service in Anspruch zu nehmen.

Der Domainname

Die Domain eines Unternehmens ist genauso wichtig wie der Name des Online-Shops. Das ist der Namen, unter dem der Kunden Sie findet.

Domain- und Geschäftsname sollten möglichst gleich sein, da dies der Name ist, unter dem Ihr Unternehmen registriert ist. Es ist daher sehr empfehlenswert, die gewünschte Domain schon vor der Geschäftsregistrierung zu prüfen und zu sehen ob sie tatsächlich noch frei ist.

Tipp: Der Name sollte kraftvoll und leicht zu merken sein. Hier können Sie auch mit Schreibweise und Format spielen.

So wie Ihr Geschäftsname, sollte auch Ihr Logo aussagekräftig und auffallend sein ohne dabei zu aufdringlich zu wirken.

Ihr Logo ist mehr als eine Visitenkarte. Das Logo ist die Brücke, über welche Sie mit Ihren Kunden visuell kommunizieren. Denken Sie an bekannte Logos wie McDonalds, Coca-Cola, Apple, Lego, Toyota oder viele mehr. Sie erkennen die Farben und die Schrift und wissen schon von weitem, um wen es sich handelt. Das gleiche wollen Sie von Ihrem Logo. Potenzielle Käufer sollten Sie überall erkennen und neugierig werden.

Mit all den Grafik-Apps und Online-Tools, die zur Verfügung stehen, kann es verlockend sein, Geld an einem Grafikdesigner zu sparen. Das ist allerdings Sparen am falschen Ort – außer Sie sind selbst ein Designer.

Ein guter Grafikdesigner erkennt die Essenz Ihres Unternehmens. Er hat Erfahrung, Geschmack und weiß, was Kunden anspricht. Er wird all diese Einzelheiten zusammenfassen und in einem knackigen Logo zum Ausdruck bringen.

Tipp: Ein Kunde schenkt Ihnen im Web maximal 20 Sekunden Aufmerksamkeit. Ist es Ihnen in dieser Zeit nicht gelungen sein Interesse wecken, dann geht er wahrscheinlich woanders hin.

Tipp 2: Ein erster Eindruck lässt sich nicht wiederholen.

Ohne Webpräsenz und Facebook geht es nicht

Eine neue Generation von Kunden und Unternehmer hat sich entwickelt – die Millennials,. Es sieht fast so aus, als wäre das eine Generation, die bereits mit dem Smartphone in der Hand zur Welt kam.

Demzufolge erledigen sie fast alles auf Ihrem Smartphone. Z.B. setzen sich Millennials eher durch E-Mail oder Facebook mit Ihnen in Verbindung. Ein (altmodischer) Telefonanruf mag vielleicht später kommen, doch für den Anfang ist es durch das Internet.

Die eigene Webseite

Für Ihre Webseite gilt im Wesentlichen das gleiche, wie für Ihr Logo. Die Webseite muss das Interesse des Kunden einfangen. Zusätzlich möchte der Kunde nicht nur Bilder sehen, sondern auch Information über Ihren Service oder Produkt erhalten. Kurze Videos helfen, das Konzept Ihres Unternehmens zu erfassen.

Tipp: Aktualisieren Sie Ihren Web-Content regelmäßig. Gewöhnen Sie Ihre Kunden daran, dass es bei Ihnen immer etwas Neues und Interessantes zu sehen gibt. Sie werden nicht nur wiederkommen, Sie werden auch anderen davon erzählen.

Ihr Social-Media-Auftritt

Facebook und andere soziale Netzwerke sind eine großartige Möglichkeit, mit relativ wenig Zeitaufwand eine große Menge Menschen zu erreichen. Verwenden Sie auf jedem Social-Media-Account den gleichen Namen und ihr Logo. Hier geht es darum, von so vielen Kunden wie möglich gesehen und erkannt zu werden.

Tipp: Je zufriedener der Kunde, desto mehr Nachfolger. Desto mehr Nachfolger, desto größer die Webpräsenz. In wenigen Monaten entsteht ein Schneeballeffekt, mit dem Potenzial, sich exponentiell auszubreiten.

Kategorie: Existenzgründung

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Unternehmerhandbuch

Dieses Fachmagazin richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, Selbständige und Existenzgründer, die nicht für jedes Thema eine Fachabteilung haben. Hier gibt es praktische Tipps zur Unternehmensführung, die selbständig umgesetzt werden können.

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