Sonstiges
Schreibe einen Kommentar

Geschäftsreise: Welches Verkehrsmittel eignet sich wann?

Geschäftsreise, Verkehrsmittel

In vielen Unternehmen müssen Angestellte auf Geschäftsreisen gehen, sei es um einen Kunden vor Ort zu besuchen oder um an einer Konferenz teilzunehmen.

Da immer mehr Unternehmen auf den Aspekt der Nachhaltigkeit achten, spielen viele Faktoren in die Entscheidung hinein, welches Verkehrsmittel sich für An- und Abreise am besten eignet: Auto, Bahn, Fernbus oder Flugzeug.

Flugzeug

Wer auf Geschäftsreise geht, denkt sofort an das Flugzeug. Schließlich lassen sich damit auch lange Strecken in kürzester Zeit überbrücken – ein gutes Argument, wenn es um Effizienz und Kosten geht. So dauert ein Flug von München nach Frankfurt laut fluege.de etwa 65 Minuten; mit der S-Bahn ist man nach weiteren 11 Minuten in der Innenstadt.

Dem Kosten- und Zeitfaktor gegenüber steht die CO2-Bilanz. Zwar gilt das Flugzeug als sicherstes Verkehrsmittel, doch es produziert so viel CO2 wie kein anderes. Diese Bilanz gleicht sich erst dann aus, wenn man eine Distanz von über 1.000 Kilometer zurücklegen muss.

Für Geschäftsreisen ins Ausland ist das Flugzeug also immer noch die erste Option.

Pkw

Das Auto steht für hohe Flexibilität, denn die Dienstreise lässt sich in Bezug auf Startpunkt und Uhrzeit individuell planen. Außerdem kommt man mit dem Auto direkt ans Ziel und ist nicht auf weitere Verkehrsmittel angewiesen.

Doch das Auto hat auch Nachteile: Weder kann man die Fahrtzeit nutzen, um die Geschäftsreise vorzubereiten, noch Staus und schlechte Wetterverhältnisse im Voraus kalkulieren. Auch in puncto CO2-Emissionen ist das Fahrzeug mit einem Ausstoß von 142 g pro Personenkilometer kein nachhaltiges Verkehrsmittel.

Um kurze Strecken innerhalb der Stadt zurückzulegen und für Fahrgemeinschaften ist es dennoch sinnvoll.

Zug

Ein Dauerbrenner ist nach wie vor die Bahn. Sie bietet den höchsten Komfort, zumindest in ICs und ICEs. Die Fahrzeit kann man nutzen, um an letzten Details bezüglich des Geschäftstermins zu arbeiten. Mittlerweile verbinden ICEs die meisten großen Städte in Deutschland miteinander, und das mit einer Fahrtzeit von oft unter vier Stunden. Zudem sind immer mehr ICEs mit WLAN ausgestattet, sodass sogar Mobile Office an Bord möglich ist. Mit einem CO2-Ausstoß von 13 g pro Personenkilometer ist der ICE das umweltfreundlichste Verkehrsmittel.

Ein Nachteil sind zum einen die vergleichsweise hohen Kosten, wenn man die Tickets kurzfristig bucht. Das lässt sich mit einer frühen Buchung oder einer Bahncard umgehen. Zum anderen steht die Bahn immer wieder wegen Verspätungen in der Kritik.

Fernbus

Die Linienbusse vervollständigen das Angebot an Verkehrsmitteln in Deutschland, denn sie sind auch auf Strecken unterwegs, die beispielsweise die Bahn nicht abdeckt. Für Geschäftsreisen sind die Busse nicht nur deshalb interessant, sondern auch, weil es an Bord WLAN gibt und man die Zeit sinnvoll nutzen kann. Mit CO2-Emissionen von 32 g pro Personenkilometer handelt es sich auch bei Linienbussen um ein nachhaltiges Verkehrsmittel.

Im Vergleich zu Flugzeug und Bahn sind allerdings die Fahrtzeiten sehr lang: Von München nach Frankfurt beträgt sie je nach Start- und Zielpunkt etwa 6 Stunden und verlängert sich bei Stau und schlechtem Wetter. Fernbusse sind also für diejenigen Geschäftsleute geeignet, die nachhaltig ans Ziel kommen wollten und Zeit mitbringen.

Unabhängig davon, welches Verkehrsmittel man wählt: Das Ticket und die Rechnung braucht man für die Abrechnung der Reisekosten.

Geschäftsreise, Verkehrsmittel

Pin it!

Kategorie: Sonstiges

von

Unternehmerhandbuch

Dieses Fachmagazin richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, Selbständige und Existenzgründer, die nicht für jedes Thema eine Fachabteilung haben. Hier gibt es praktische Tipps zur Unternehmensführung, die selbständig umgesetzt werden können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Wenn Du wissen möchtest, welche Daten wir beim Hinterlassen eines Kommentars speichern, schau bitte in unsere Datenschutzerklärung.