AnsichtsSachen, Existenzgründung
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Mein Weg in die Selbständigkeit!

Selbständigkeit

Ich bin seit Mai 2005 selbständig. Das heißt das ist der Beruf, den ich in meinem ganzen Leben am längsten habe – wer hätte das gedacht? Wer hätte überhaupt gedacht, dass ich mich einmal selbständig sein werde? Am wenigsten ich 🙂

Aber irgendwie ist es doch passiert und ich möchte um keinen Preis dieser Welt jemals wieder tauschen. Mit niemandem!

Wie es dazu kam und was ich in den mittlerweile 10 Jahren Selbständigkeit gelernt habe, habe ich immer mal wieder im Unternehmerhandbuch erzählt.

Hier die Essenz aus 10 Jahren Selbständigkeit 🙂

Erste Schritte auf dem Weg in die Selbständigkeit

Auf meinem Weg in die Selbständigkeit bzw. bei meinen ersten Schritten als Unternehmerin habe ich gemerkt, dass man sowohl Visionär als auch Realist sein muss, um zu überleben bzw. zu wachsen. Meiner Meinung nach sollte man ein wenig den Kopf in den Wolken haben und trotzdem mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen, sonst wird es schwierig im etwas raueren Fahrwasser der Selbständigkeit nicht unter zu gehen.

Hier mein wichtigster Tipp für Existenzgründer!

Selbständigkeit – eine Frage der Persönlichkeit?

Muss man zum Unternehmer geboren sein? Oder kann sich jeder selbständig machen?

Bei mir in der Familie gibt es viele Unternehmer. Autoren, Ärzte, Unternehmensberater, Seriengründer, Agenturchefs oder Chefs von Cateringunternehmen. Von Mittelstand bis Einzelunternehmer – eine bunte Mischung. Wir haben aber auch ganz viele „solide“ Angestellte in der Familie, die sich eine Selbständigkeit niemals vorstellen könnten.

Ist der Unternehmergeist also angeboren oder nicht? Wieso wollen manche Menschen unbedingt selbständig tätig sein? Und wieso möchten andere das auf gar keinen Fall? Gibt es Persönlichkeitsmerkmale, die für Unternehmer & Selbständige typisch sind? Was zeichnet einen erfolgreichen Unternehmer aus?

Meine Gedanken zum Thema Unternehmergeist – bunt gewürfelt und vollkommen unwissenschaftlich ermittelt: Unternehmergeist – angeboren oder erlernbar?

Wie steht’s mit der Motivation?

Als Freiberuflerin kann ich mir meine Termine und Aufgaben häufig selbst einteilen. Gerade im Sommer kämpfe ich schon sehr mit mir und meiner Motivation, wenn es um die Arbeit geht. Das gebe ich ehrlich zu. Da hilft auch ein noch so ausgeprägter Unternehmergeist oft nicht.

Möchte ich bei diesem Wetter wirklich arbeiten? Oder möchte ich mich lieber mit einem guten Buch in die Sonne setzen und die Jobs später erledigen? …

Meine 3 besten Tipps, wie ich es trotzdem schaffe mich für meine Arbeit zu begeistern und nicht den ganzen Tag in der Sonne zu liegen, gibt es hier: Sonnenschein & Motivation – ein kompliziertes Verhältnis.

Warum habe ich die Selbständigkeit gewählt?

Als ich mich vor 10 Jahren in die Selbständigkeit wagte, war ich gerade arbeitslos geworden und auf der Suche nach dem richtigen Weg für mich. Ich hatte in den Jahren zuvor das Gefühl, mich immer weiter von dem zu entfernen, was mir liegt und Spaß bereitet. Aber wo sollte die (berufliche) Reise hingehen? Was waren wirklich meine Stärken und welcher Beruf der richtige für mich?

Nach zwei Coachings war klar: ich liebe es zu organisieren, interessiere mich für kaufmännische Vorgänge und bin vor allem im Projektgeschäft zu hause. Immer neugierig, wissbegierig und auf der Suche nach neuen Aufgaben und Themen. Mein Hirn langweilt sich sehr schnell. Hinzu kommen ein starker Drang nach Freiheit und Selbstbestimmung.

Mich selbständig machen – das war nun klar!




Warum das für mich der richtige Weg war und wie fröhlich ich über meine Kunden bin steht hier: Vom Glück mit Wunschkunden zu arbeiten!

Wie kam ich zum Online-Business?

Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass auch ich aktiv mein Business bewerben müsse. Das war der Startgedanke für das Unternehmerhandbuch 🙂

Ich wollte meine Leistungen als kaufmännisch orientierte Unternehmensberaterin für Außenstehende greifbar machen. Ich habe ja nichts zum Vorzeigen, kann schlecht die kaufmännischen Interna meiner Kunden veröffentlichen. Wie zeige ich also meine Leistung? Wie verdeutliche ich meinen potentiellen Kunden, was sie bei mir kaufen können?

So kam die Idee mit dem Blog. Indem ich über meine Themen blogge, werden vielleicht zukünftige Kunden darauf aufmerksam, dass sie jemand wie mich brauchen könnten. Indem ich Themen aufgreife, die mir in meiner Arbeit begegnen, animiere ich vielleicht andere, die sich auch gerade mit diesen Themen herumschlagen, mit mir Kontakt aufzunehmen.

Der Blogg sollte also neue Kunden bringen.

Fazit (bisher): das hat nicht geklappt. Nicht ein einziger Kunde ist über den Blog hinzugekommen.

Ist das Unternehmerhandbuch also ein Fehlschlag? Alles vergeudete Mühe? Sinnlos verballerte Zeit?

Auf gar keinen Fall, denn dabei entdeckte ich ein ganz neues Geschäftsfeld: das Bloggen!

Meine Tipps und Tricks rund ums Thema Online-Business

Ich bin jetzt schon fast ein alter Hase im Online-Business. Seit 2010 lebe und arbeite ich immer mehr online und habe mittlerweile sogar DREI Online-Magazine:

Total verrückt, denn wer hätte gedacht, dass das Bloggen für mich zu einem richtigen Beruf wird? Aber manchmal kommt es eben einfach anders als alle denken und besser meist sowieso!

Hier ein paar Tipps, wie ich mein Online-Business betreibe: So geht das mit dem Bloggen…

Worauf sollten Selbständige achten?

Als Selbständiger muss man auf sich selbst Acht geben. Man ist selbst verantwortlich für sein Business und sein eigenes Wohlbefinden. In den 10 Jahren meiner Selbständigkeit war dies eigentlich das Wichtigste, was ich gelernt habe. Ich muss auf mich selbst aufpassen, damit ich meinen Beruf auch in Zukunft noch gerne ausübe. Damit ich nicht in die Burnout-Falle tappe. Damit ich davon leben kann. Damit mein Traumjob weiterhin mein Traumjob bleibt.

Aber WOVOR muss ich mich eigentlich schützen? Das lest ihr hier: Lektionen aus der Selbstständigkeit: „Beschützen musst Du Dich selbst!

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade „2016 Endlich Ohne Chef“.

Foto: SK Design / shutterstock.com

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