Marketing & Vertrieb
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Mehr Erfolg mit zielgruppenorientierter Werbung

zielgruppenorientierte Werbung

Mit Hilfe von Werbung sollen neue Kunden gewonnen werden. Das gelingt deutlich besser, wenn man seine Kampagnen auf seine Zielgruppe zuschneidet.

Um ein Produkt oder eine Dienstleistung möglichst gut zu verkaufen, definieren Unternehmer bereits in ihrem Businessplan exakte Zielgruppen, bei denen ihr Angebot besonders gut ankommen soll. Doch nicht nur das Produkt, auch die Werbekampagnen sollten exakt auf diese Gruppe zugeschnitten sein, um ihre Wirksamkeit zu erhöhen. Denn Werbung, die einen nicht sofort anspricht, wird entweder ignoriert (Im TV, auf Social-Media-Kanälen) oder landet direkt im Müll (Haushaltswerbung).

Schafft man es hingegen durch gezieltes Marketing, Interesse am Produkt zu wecken, ist es deutlich wahrscheinlicher, neue Kunden und Aufträge zu generieren.

Wie definiert man seine Zielgruppe?

Um festzulegen, bei welcher Bevölkerungsgruppe das eigene Produkt voraussichtlich am beliebtesten sein wird, und diese adäquat bewerben zu können, muss man einige Faktoren berücksichtigen. Die wichtigsten sind:

  • Alter
  • Familienstand
  • Höhe des Einkommens
  • Wohnort und Einzugsgebiet
  • Sprache
  • Kauf-/Konsumverhalten
  • Vorlieben und Bedürfnisse
  • Ethik und Werte

Aus all diesen Kriterien ergeben sich unterschiedliche Bedürfnisse. Familien haben beispielsweise ganz andere Anforderungen an ein Produkt als Singles, wer mehr verdient, achtet weniger auf den Preis, und mit nachhaltig produzierten Artikeln spricht man eine andere Bevölkerungsgruppe an als mit günstiger Massenware. Anhand dieser Merkmale lässt sich die Gruppe von Menschen, die sich in besonderem Maße für ein Produkt interessieren, ziemlich genau festlegen.

Die Hauptzielgruppe ansprechen

Zugrunde legen sollte man dieser Entscheidung die wichtigsten Merkmale des eigenen Produkts, insbesondere diejenigen, die es von Konkurrenten unterscheiden. Vergleicht man die mit den Bedürfnissen, die verschiedene Bevölkerungsgruppen auszeichnen, kann man seine Zielgruppe bestimmen.

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Genau die sollte man auch ansprechen. Oft versuchen Unternehmen, auch Gruppen mit weniger Übereinstimmungen für ihr Produkt zu begeistern. Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag stimmt dabei aber in den wenigsten Fällen. Besser ist es also, genau die anzusprechen, die sowieso eine hohe Affinität zum entsprechenden Artikel aufweisen.

Zielgruppen sind dynamisch

Das heißt aber nicht, dass man seine Kampagnen einmal planen und dann immer gleich aufziehen kann. Stattdessen muss man den Markt auch weiterhin genauestens beobachten, um auf Entwicklungen reagieren zu können. Faktoren wie die allgemeine Kaufkraft ändern sich im Lauf der Zeit: Dieser Tatsache muss unbedingt Rechnung getragen werden, um auf dem Markt konkurrenzfähig zu bleiben.

Besonders die Preispolitik ist davon betroffen. Artikel, die man in wirtschaftlich guten Zeiten sehr teuer verkaufen kann, müssen in Phasen des Abschwungs deutlich günstiger werden, damit sie überhaupt verkauft werden.

Möglichkeiten zielgruppenorientierter Werbung

Ziel von Marketingkampagnen ist es, möglichst viele Menschen auf ein Produkt aufmerksam zu machen. Konzentriert man sich dabei auf diejenigen, die es am ehesten kaufen würden, spart man sich eine Menge Zeit und Aufwand.

Immer wichtiger wird digitale Werbung, hauptsächlich in den sozialen Medien. Hier gibt es auch das größte Potential für zielgruppenorientiertes Werben. Denn da das Surfverhalten eines Users sehr genau nachvollzogen werden kann, ist es relativ einfach, ihm individuell zugeschnittene Werbung zu präsentieren.

Statistik: Nettoumsätze mit digitaler Display-Werbung in Deutschland in den Jahren 2013 bis 2015 sowie eine Prognose für 2016 (in Millionen Euro) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Schwieriger ist das bei der Haushaltswerbung. In den meisten Fällen werden Postwurfsendungen deswegen an alle Haushalte verteilt. Solche Kampagnen sind aber sehr teuer, und man kann davon ausgehen, dass ein Großteil der Prospekte ungelesen im Müll landet.

Dienstleister wie die unterfränkische prospega GmbH haben sich deshalb auf zielgruppenorientiertes Haushaltsmarketing spezialisiert. Anhand verschiedener demo-, sozio- und geographischer Gesichtspunkte stellen sie sicher, dass die Werbung bei den Menschen landet, die am ehesten für das Produkt zu begeistern sind. So können Unternehmen viel Geld sparen, und zusätzlich wird durch das Vermeiden von Müll die Umwelt geschont.

Foto: cattu / pixabay.com




Kategorie: Marketing & Vertrieb

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Dieses Fachmagazin richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, Selbständige und Existenzgründer, die nicht für jedes Thema eine Fachabteilung haben. Hier gibt es praktische Tipps zur Unternehmensführung, die selbständig umgesetzt werden können.

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