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Aluminium – Baustoff für eine nachhaltigere Zukunft

Aluminium
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Wer an nachhaltiges Bauen denkt, dem kommt Aluminium vielleicht nicht als Erstes in den Sinn. Doch der unverwüstliche Rohstoff hat auf dem Bau eine Recyclingquote von etwa 96 Prozent.

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Aluminium ist dritthäufigstes Element der Erdkruste. Es gibt praktisch unendliche Vorräte. Und ist Rohstoff erst einmal in den Produktionskreislauf gekommen, kann er unbegrenzt wiederverarbeitet werden. Kaum ein anderer Rohstoff kann mit einer vergleichbaren Nachhaltigkeit aufwarten.

Auf dem Bau ist Nachhaltigkeit nicht alles

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Nachhaltigkeit ist wichtig, aber auf dem Bau nicht alles. Hat der Rohstoff keine leistungsstarke Funktionalität, ist er kaum eine Alternative. Aluminium bringt genau diese hohe Funktionalität mit. Zahlreiche physikalische, chemische und technische Eigenschaften machen das Leichtmetall zu einem bautechnischen Allrounder.

Eine der Grundvoraussetzungen: Baustoffe müssen langlebig sein, denn die Projekte, für die sie eingesetzt werden, sind in der Regel für eine langlebige Nutzung angelegt. Aluminium punktet mit einer zwar hauchdünnen, aber trotzdem extrem festen Oxidschicht und ist deswegen nicht nur korrosionsbeständig, sondern auch wetterfest und resistent gegen UV-Strahlen.

Kein hoher Wartungsaufwand wie bei anderen Baustoffen

Stahlkonstruktionen oder Holzbauten müssen dagegen regelmäßig mit Schutzanstrichen wetterfest gemacht werden. Bei einem Stahlkoloss wie dem Eiffelturm zum Beispiel wird schnell klar, wie enorm der Wartungsaufwand im Vergleich zu Aluminium-Konstruktionen ist. Bei der Denkmalpflege mag das keine Rolle spielen, bei den Instandhaltungskosten fürs eigene Büro sieht’s anders aus.

Büroraum

Büroraum

Architekten schätzen das Festigkeit-Masse-Verhältnis von Aluminium. Das geringe Gewicht ermöglicht ihnen Gestaltungs-Freiräume, die andere Baustoffe nicht zulassen. Deswegen können beispielsweise die Rahmen von Alu-Fenstern deutlich schmaler gebaut werden. Die hohe Materialfestigkeit sorgt trotzdem für robuste Konstruktionen.

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Zwei Tonnen weniger Gewicht auf dem Dach

Alu-Dächer bringen nur rund 2,5 Kilogramm auf die Waage. Nimmt man die klassische Bauweise für das 200-Quadratmeterdach eines Einfamilienhauses als Referenzwert, würde die gleiche Konstruktion in Aluminium beachtliche zwei Tonnen weniger wiegen. Beim Einfamilienhaus würde man das höhere Gewicht für eine Familien-typischere Optik in Kauf nehmen, beim Bürobau sind Ökonomie-Kriterien relevanter.

Eher erstaunlich: Aluminium zeichnet sich darüber hinaus durch seine gute Wärmeleitfähigkeit und hohe Reflexionseigenschaften aus. Wichtige Faktoren für das Energie- und Lichtmanagement.

Showroom

Showroom

Auch in einem ganz anderen Bereich kann Alu punkten: Es brennt nicht und entwickelt auch keine giftigen Gase oder Dämpfe. Selbst dann nicht, wenn es Farb-beschichtet ist. In der EU belegt Aluminium deswegen bei der Klassifizierung des Brandverhaltens die beste Stufe A1. Einer der Gründe, warum so viele Industriebauten Aluminium-verkleidete Wände und Dächer haben.

Klimaziele: Ohne Aluminium wird’s schwierig

In Zukunft könnte noch deutlich mehr Aluminium verbaut werden, denn die 40 Prozent des Energiebedarfs, die wir in der EU aktuell noch für Heizung, Kühlung, Beleuchtung und Unterhalt der Gebäude, in denen wir arbeiten und leben, aufwenden, müssen in weniger als 30 Jahren um 60 Prozent reduziert werden – sollen die Klimaziele erreicht werden.

Ein ehrgeiziges Ziel, bei dem Aluminium eine Schlüsselrolle zufällt. Weil der Großteil der Energie im Lebenszyklus eines Gebäudes auf Nutzung und Betrieb entfällt, können hier auch die größten Einsparungen gemacht werden. Deswegen ist der durch Aluminium mögliche effiziente Energieeinsatz unumgänglich.

Alu kommt nicht nur bei Neubauten aus Energie-Effizienz-Verbesserer ins Spiel. Auch Bestandsgebäude können mit einer zweiten Haut ein Upgrade bis zur Passivhausqualität bekommen. Hüllen, in die sich auch Funktionen wie dezentrale Lüftung und Wärmerückgewinnung einbauen lassen.

Aluminium – Baustoff für eine nachhaltigere Zukunft.

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