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Schnell und unkompliziert – Der Online-Aufkäufer als idealer Partner beim Autoverkauf

Autoverkauf

Deutsche Unternehmen meinen es gut mit ihren Mitarbeitern. Das beweist ein Blick in die Pkw-Zulassungsstatistik. Rund zwei Drittel der Zulassungen von Neuwagen fallen auf gewerbliche Anmelder. Nur noch 32 Prozent der Neuwagen werden in Deutschland privat erworben.

In den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts war das Verhältnis noch umgekehrt. Freilich, zu den gewerblichen Zulassungen gehören auch solche der Hersteller selbst, um die Zulassungsstatistik zu schönen. Dazu kommen riesige Flotten von Mietwagenfirmen und für Außendienstler – aber eben auch die unzähligen Fahrzeuge für das Lieblings-Incentive der Deutschen: Der Dienstwagen zur privaten Nutzung. Der immer wieder als klassische Familienkutsche gepriesene VW Passat zum Beispiel findet als Neuwagen quasi keine privaten Käufer. Über 90 Prozent der Fahrzeuge werden auf Firmen zugelassen.

Risiko Sachmängelhaftung beim Autoverkauf

Dieser Wandel in der Zulassungsstatistik hat auch einen Wandel auf dem Gebrauchtwagenmarkt bewirkt. Außer dreijährigen Leasing-Rückläufern kommen stets viele fünf- bis sechsjährige Pkw auf den Markt, die steuerlich abgeschrieben sind und deshalb durch Neuwagen ersetzt werden.

Der beste Preis für solche Fahrzeuge lässt sich bei Privatkäufern finden. Beim Verkauf auf diesem Markt haben die gewerblichen Halter aber nun ein Problem. Wer als Unternehmer einen Geschäftswagen an eine Privatperson verkauft, haftet dem Käufer mindestens ein Jahr für Sachmängel am Fahrzeug.

Diese gesetzliche Gewährleistungspflicht gilt nicht nur für Autohändler und lässt sich nicht vertraglich ausschließen. Mit dieser Haftung möchte sich kein Unternehmer herumschlagen. Um diese Haftung zu umgehen und das Auto privat zu verkaufen, muss der Unternehmer vorher das Auto aus dem Betriebsvermögen herauslösen. Das ist buchhalterisch und steuerlich allerdings aufwendig. Für ein einzelnes Fahrzeug mag dieser Aufwand unter Umständen gerechtfertigt sein – aber für eine ganze Flotte?

Teure Unternehmer-Zeit nicht für Autoverkauf verschwenden

Es bleibt quasi nur ein gewerblicher Verkauf an einen Händler, bei dem man die Sachmängelhaftung ausschließen kann. Das kann natürlich der Händler sein, bei dem man auch immer seine Autos kauft. Möglicherweise ist man dort aber beim Neuwagenkauf in einer besseren Verhandlungsposition, wenn man ihm keine Altautos auf den Hof stellt.

Der größte Marktplatz für Autos ist das Internet. Viele Portale bieten teilweise sogar kostenlose Annoncen, die unzählige Kunden erreichen. Mühsam ist der Verkauf dort für einen Unternehmer trotzdem: Damit Käufer die Annonce überhaupt ausreichend wahrnehmen, muss der Beschreibungstext stimmen. Fotos müssen das Fahrzeug im rechten Licht präsentieren – die Qualität von schnellen Smartphone-Fotos reicht aber leider meistens nicht.

Wenn das alles geklappt hat, bekommt man einen Haufen Emails. Ganz viele Fremde haben noch ganz viele Fragen und fangen schon an zu feilschen. Dann muss man ja auch noch die ganzen Termine für Probefahrten organisieren. Und garantiert sind ein paar latent aggressive Kandidaten der Sorte „Sag mir letzte Preis?“ dabei.

Das nervt. Welcher Unternehmer will so etwas? Wer hat Zeit dafür?

Schnelle und seriöse Abwicklung beim Profi-Aufkäufer

Eine gleichsam schnelle wie praktische Lösung für gewerbliche Verkäufer bieten professionelle Online-Portale für Autoankauf. Solche Portale kaufen massenhaft Fahrzeuge auf und verkaufen sie online an Wiederverkäufer weiter. So sind diese Seiten ein riesiger Marktplatz für Autohändler.

Für einen gewerblichen Käufer hat das den Vorteil, dass hier immer viele Autohändler realistische Angebote abgeben. In der Internetmaske muss man sein Fahrzeug nach vorgegebenen Kriterien beschreiben, also etwa Typ, Baujahr, Kilometerleistung, Motorisierung usw. eingeben. Und egal, ob es um die schicke Chef-Limousine oder um den Monteurs-Kombi mit deutlichen Gebrauchsspuren geht – innerhalb weniger Minuten kommt eine Antwort-Mail mit einer ersten Preiseinschätzung und einer Einladung in eine der deutschlandweit über 300 Filialen. Meistens gibt’s eine Filiale der Firma im Umkreis von 50 Kilometern.

Die endgültige Begutachtung in den Filialen dauert meistens gerade mal zehn Minuten. Die Mitarbeiter fotografieren das Auto rundum und messen standardmäßig die Profiltiefe der Reifen oder die Schichtdicke des Lacks, um reparierten Unfallschäden auf die Spur zu kommen. Noch während dieses Checks stellt der Aufkäufer das Auto auf seine Verkaufsplattform und macht sofort ein Kaufangebot. Oft ist das Auto schon innerhalb weniger Minuten online weiterverkauft.

Das Kaufangebot bleibt 96 Stunden gültig, damit man es sich als Verkäufer noch mal in Ruhe überlegen kann. Kommt es zum Geschäft, hat man als Verkäufer innerhalb weniger Tage sein Geld auf dem Konto. Der Aufkäufer kümmert sich auch um alle Formalitäten wie die Abmeldung des Fahrzeugs.

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