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4 Methoden für treffsichere Prognosen

Prognosen

Niemand kann in die Zukunft schauen, aber Unternehmer müssen sich trotzdem ein Bild von künftigen Dingen machen, damit sie ihr Unternehmen darauf vorbereiten können und möglichst zukunftsfähige Entscheidungen treffen.

Wie komme ich also zu möglichst treffsicheren Prognosen?

Damit euch das ein wenig leichter fällt, habe ich 4 Entscheidungsmethoden zusammengetragen, um möglichst gute Prognosen für Zukunftsentscheidungen zu erstellen!

Entscheidungsbaum

Die Entscheidungsbaum-Technik basiert bei einfachen (binären) Entscheidungsbäumen auf einer einfachen JA/NEIN-Klassifikation einzelner Entscheidungsaspekte. Mittels einer streng hierarchischen Struktur kann man damit systematisch zu einer Entscheidung kommen. Ein Baum enthält dabei grundsätzlich Regeln zur Beantwortung von nur genau einer Fragestellung.

Diese Systematik kann man auch gut für Prognosen nutzen. An jedem Knoten entscheidet ihr, ob ihr das eine oder das andere für wahrscheinlicher haltet und kommt so zu einer guten Prognose.

Und so geht’s:

  • Die Frage definieren, zu der ihr eine Entscheidung treffen wollt.
  • Um zu einer Entscheidung zu gelangen, geht man Stück für Stück den Baum nach unten durch.
  • An jedem Knoten wird ein Attribut abgefragt und eine Entscheidung über die Auswahl des folgenden Knoten getroffen.
  • Dies wird solange fortgesetzt, bis man am Ende des jeweiligen Astes, d.h. beim Blatt angekommen ist.
  • Nun steht die Entscheidung (Klassifikation) fest.
  • Als Erweiterung dieser Methode gibt es auch noch den Entscheidungsbaum mit Wahrscheinlichkeiten, so lassen sich auch komplexere Szenarien durchleuchten.

Wer genauer nachlesen möchte, wie das funktioniert (inkl. einiger Beispiele), der klickt auf den Button:

Entscheidungsbaum

Portfolio-Methode (BCG-Matrix)

Hinter dieser Methode steht die Frage, wie ihr die Relation zwischen Risiko und Gewinn optimieren könnt.

Ursprünglich wurde die Portfolio-Methode von Harry M. Markowitz entwickelt, um die optimale Zusammensetzung von Wertpapier-Depots zu ermitteln. Er erhielt 1990 für seine Theorie der Portfolio-Auswahl den Wirtschaftsnobelpreis.

Die Portfolio-Methode wurde auf die strategische Unternehmensführung übertragen, indem Produkte oder Geschäftsbereiche hinsichtlich Ertragskraft und Risiko bewertet werden.

BCG-Matrix

BCG-Matrix

Mit Hilfe der klassischen 4-Felder-Matrix der Boston Consulting Group können unrentable Produkte oder Geschäftsbereiche identifiziert, sowie Marktchancen und unbesetzte Nischen aufgezeigt werden. Sie dient als Grundlage für unternehmerische Investitionsentscheidungen welche die Zukunft betreffen.

Auch hier ergibt sich am Ende eine Prognose, wie der Markt der Zukunft sich wohl gestalten wird.

Wer genauer nachlesen möchte, wie das funktioniert (inkl. der Normstrategien für die verschiedenen Felder der Matrix), der klickt auf den Button:

Portfolio-Methode

Würfeln

Alle Fakten liegen vor, alle Sachfragen sind geklärt, es ist alles durchanalysiert und ihr kommt trotzdem nicht zu einer Entscheidung? Blöde Situation!

Manchmal ist es dann hilfreich, einfach etwas ganz anderes zu versuchen und nicht mehr den Kopf, sondern etwas ganz unwissenschaftliches zu nutzen, um zu einer Entscheidung oder Prognose zu gelangen.

Egal ob Caesar den Rubikon überquerte oder im Mittelalter Richter Urteile fällten – Würfel waren stets eine bewährte Form der Entscheidungshilfe und Ereignis-Vorhersage. Zwei Würfel und eine konkrete Frage, die mit JA oder NEIN beantwortet werden kann – mehr braucht ihr nicht :-)

Wer genauer nachlesen möchte, wie das funktioniert (inkl. einiger Deutungshilfen), der klickt auf den Button:

Würfeln

Zahlenwerte

Unser ganzer Alltag ist voll von Zahlen. Daten, Termine, Projekt- und Unternehmenszahlen, Kurse oder Geschäftsberichte – Zahlen wohin man auch schaut!

Prognosen

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Neben dem ganzen kaufmännischen Rechnen, um Gewinne zu ermitteln oder Deckungsbeiträge zu steigern,  haben Zahlen aber auch eine Symbolik, die das menschliche Bewusstsein intuitiv erfasst. Dieses Symbolverständnis hat der Tiefenpsychologe C.G. Jung untersucht und nachgewiesen, dass das Unbewusste in Symbolen und Bildern spricht, die nicht erlernt werden müssen, sondern in jedem Menschen bereits angelegt sind.

Grundsätzlich kann einem die Deutung dieser Zahlenwerte dabei helfen sein Bauchgefühl zu sortieren und den Kopf in Einklang mit dem Herz zu bringen. Gerade wenn man ein mulmiges Gefühl hat, kann diese leichte Nummern-Magie einem vielleicht einen Schubs in die richtige Richtung geben oder einen Gedanken anstoßen, der einen auf den richtigen Weg zur Entscheidung bringt.

Wer genauer nachlesen möchte, wie das funktioniert (inkl. einiger Rechenbeispiele), der klickt auf den Button:

Zahlenwerte

Mehr Informationen

Weitere Entscheidungsmethoden und ihre Anwendungsgebiete stelle ich euch in kommenden Artikeln vor. Alle bisher erschienenen Beiträge rund um das Thema findet ihr hier:

Entscheidungsmethoden

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