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Smart Banking: Maßgeschneiderte Business-Konten

Smart Banking

Smart Banking ist mehr als Online Banking mit neuem Anstrich. Wer ein Geschäftskonto mit integrierten Buchhaltungsfunktionen nutzt, spart Zeit bei Belegen, Überweisungen und Auswertungen – ohne extra Software oder Filialbesuch.

Was moderne Business-Konten können und warum klassische Banken da oft noch hinterherhinken, zeigt dieser Artikel.

Eine Oberfläche anstelle von verschiedenen Plattformen

Moderne Buchhaltungs-Software ermöglicht es auch kleinen Business-Einheiten wie Soloselbstständigen und Gründern, Abrechnungsprozesse bei vertretbarem finanziellem Aufwand zu optimieren.

Wird diese Software mit einem Smart Banking-Geschäftskonto verknüpft, können sich auf wundersame Weise Dinge zusammenfügen, die vorher auf verschiedenen Plattformen bespielt werden mussten.

Der Trend geht eindeutig in Richtung Konsolidierung: ein Device, eine Oberfläche, alle relevanten Funktionen an einem Ort. Was große Unternehmen schon länger leben, wird für Selbständige und Gründer durch Smart Banking endlich auch im Alltag realistisch.

Buchhaltung light: Belege einscannen und hochladen

Mathias Döpfner wird sich im Potsdamer Home-Office sicher nicht mit solchen Banalitäten wie dem Sammeln von Bewirtungsbelegen abgeben müssen. Wer es noch nicht ganz so weit nach oben geschafft hat, wird aber zu schätzen wissen, dass solche Aufgaben beim Smart-Banking gleich vor Ort mit dem Handy erledigt werden können. Eingescannt, Mehrwertsteuer-Satz eingeben und der Vorgang ist praktisch gebucht.

Smart Banking lebt von smarten Lösungen. Erst einen Termin in der Filiale machen zu müssen, um dann in einer 45-minütigen Präsenz-Veranstaltung ein Konto zu eröffnen, das dann eben doch nur ein normales Girokonto mit eingeschränkten Möglichkeiten ist, ist nicht erst seit Corona beschwerlich.

Papierloses Geschäftskonto in zehn Minuten

Für die Eröffnung eines Geschäftskontos mit Smart Banking-Funktionen reicht eine Online-Registrierung. Das lässt sich kurz und schmerzlos in zehn Minuten erledigen und niemand muss mit einem Berg Papier in Plastik-Mappen zurück ins Office fahren.

Tools zur Erleichterung des Geschäftsalltags

Und weil die Anbieter solcher Geschäftskonten mit ihrem Produkt nicht die Bedürfnisse so unterschiedlicher Profile wie Schüler, Rentner, Familien-Vater oder -Mutter, Bäckerei oder Eisdiele covern müssen, können sie sich auf Tools konzentrieren, die ein Soloselbstständiger, Gründer oder Kleinunternehmer zu schätzen weiß. Das geht weit über das Einscannen von Bewirtungsbelegen hinaus:

  • Deutsche IBAN in wenigen Klicks
  • Kreditkarten sowie alle anderen Zahlungsmittel für den Geschäftsalltag
  • Unbegrenzte Umsatzhistorie, in Echtzeit aktualisiert
  • Umsatzdaten lassen sich im MT940-Format in Datev und andere Buchhaltungssoftwares importieren
  • Mitarbeiter können per Mausklick an fehlende Belege erinnert werden
  • Push-Nachrichten nach jeder Zahlung
  • Flexible Tags lassen die Ausgaben zuordnen, zum Beispiel „Flugtickets“ oder „Bürobedarf“

Klassische Banken mit Filialgeschäft sind da wesentlich unflexibler. Zu Ende gedacht heißt das natürlich auch, dass sie es bisher versäumt haben, sich diesem Markt mit maßgeschneiderten Produkten innovativ zu öffnen.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Nicht jedes Smart-Banking-Konto passt zu jedem Selbständigen. Wer das richtige Konto sucht, sollte diese Kriterien prüfen:

  • Kosten: Viele Anbieter werben mit kostenlosen Konten – aber Transaktionsgebühren, Kosten für Kreditkarten oder Fremdwährungsgebühren summieren sich schnell. Gesamtkosten im Blick behalten, nicht nur den Grundpreis.
  • DATEV- und Buchhaltungsintegration: Wer mit einem Steuerberater arbeitet oder selbst Buchhaltungssoftware nutzt, sollte prüfen ob der Export im MT940-Format oder eine direkte Schnittstelle zu DATEV, lexoffice oder sevdesk möglich ist.
  • Kreditkarte: Für Geschäftsreisen oder Online-Einkäufe ist eine Kreditkarte fast unerlässlich. Nicht alle Anbieter liefern sie automatisch mit.
  • Einlagensicherung: Seriöse Anbieter sind BaFin-reguliert und unterliegen der europäischen Einlagensicherung bis 100.000 Euro. Das sollte vor der Kontoeröffnung geprüft werden.
  • Support: Rein automatisierter Chat-Support reicht im Ernstfall oft nicht. Wer auf persönlichen Kontakt Wert legt, sollte prüfen ob telefonischer Support verfügbar ist.

Das Geld ist sicher

Der klassische Dialog muss auch bei Online-Banken nicht unter den Tisch fallen. Umfangreicher E-Mail- und Telefon-Support gehört zum Mindest-Standard.

Der ursprüngliche Sinn des klassischen Bank-Interfaces ist die Credibility: Dem Gegenüber mit Krawatte oder Kostüm vertraut man lieber sein Geld an als dem Hipster im Hoody mit Knoten im langen Haar. Doch seriöse Online-Banken sind zugelassene Finanzdienstleister, die unter der gemeinsamen Aufsicht der ACPR (Banque de France) und der deutschen Bundesbank tätig sind. Dort ist das Geld genauso sicher wie bei der Sparkasse von nebenan.

Wer einmal umgestiegen ist, geht nicht zurück

Ein Smart-Banking-Geschäftskonto ist kein Luxus für Tech-affine Gründer – es ist schlicht die effizientere Lösung für jeden, der Buchhaltung, Zahlungsverkehr und Belegverwaltung nicht unnötig kompliziert halten will. Der Wechsel lohnt sich meistens schon im ersten Monat.

Heikes Tipp: Girokonto bei FYRST

Ich selbst bin Anfang 2020 zu FYRST gewechselt, das hat reibungslos funktioniert und seitdem bin ich rundum zufrieden :-)

Kurzinfo FYRST: Kontoführungsentgelt ab 0 €, kostenlose FYRST CARD, 50 kostenfreie Buchungsposten und die flächendeckende Bargeldeinzahlung und -auszahlung machen das Geschäftskonto für Gründer, Freiberufler und Selbstständige besonders interessant.

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