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Ergonomischer Arbeitsplatz im Homeoffice: Was wirklich zählt

Ergonomischer Arbeitsplatz

Wer einen Bürojob hat, verbringt viele Jahre seines Lebens am Schreibtisch. Und wer denkt, Arbeitsschutz spielt dort keine Rolle, der irrt definitiv. Denn ein unergonomischer Arbeitsplatz führt langfristig zu deutlichen Gesundheitsschäden. Egal ob im Homeoffice, dem Großraumbüro oder dem komfortablen Chefzimmer: Achte stets darauf, dass der Stuhl bequem ist, deine Arme im richtigen Winkel aufliegen und der Nacken möglichst entlastet ist.

Das ist selbstverständlich noch lange nicht alles. Und trotzdem: Ein ergonomisches Büro muss keineswegs teuer oder gar aufwendig sein. Auch besteht ein gesunder Arbeitsplatz nicht nur aus ergonomischen Möbeln. Denn auch die „Umweltbedingungen“ entscheiden über das Wohlfühlen und die Leistungsfähigkeit. Dazu gehören Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Der Fliesenleger braucht einen Knieschutz, Bauarbeiter einen Helm und Chemielaboranten eine Schutzbrille. Und der Büroarbeiter? Zwar zeigen sich die Folgen eines ungesunden Arbeitsplatzes hier erst langfristig, vermieden werden sollten sie trotzdem. Und so sollte zwischen Drucker, Computer und Aktenschrank auch Platz für Gesundheit und Wohlbefinden sein.

Ein gesunder Arbeitsplatz beginnt beim eigenen Verhalten

Die Überschrift des Artikels lässt vermuten, dass wir uns zuerst auf den ergonomischen Bürostuhl konzentrieren. Dies ist nicht der Fall, denn ebenso wichtig ist das Verhalten während des Arbeitstages.

Selbst ein von Experten professionell und ergonomisch eingerichtetes Inventar bringt wenig, wenn du z. B. zu wenig trinkst. Am besten stellst du dir ein Getränk direkt auf den Schreibtisch, so wirst du stets daran erinnert.

Eine ausgewogene Ernährung fördert das Wohlbefinden und die Konzentration. Greif optimalerweise zu leichten und vitaminhaltigen Snacks.

Regelmäßige Pausen und Lüften halten die Konzentration oben. Apropos Lüften: Die Umgebungstemperatur sollte in einem Bereich liegen, in dem du dich wohlfühlst.

Die Büroeinrichtung: Schön und bequem sollte sie sein

Wie hoch sollte der Schreibtisch sein? Zwar gehen die Meinungen hier auseinander, trotzdem gibt es eine klare Antwort: zwischen 66 und 75 cm! Weniger ergonomische als vielmehr praktische Gründe hat die Empfehlung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, eine Größe von mindestens 160 mal 80 cm zu wählen.

Wichtig beim Bürostuhl ist, dass dieser auf deine Größe eingestellt und das Becken leicht gekippt ist. Die Sitzhöhe des Stuhls sollte – gemäß unterschiedlicher ergonomischer Richtlinien – zwischen 40 und 55 cm einstellbar sein. Beim Sitzen stehen die Fußsohlen gerade auf dem Boden und die Beine bilden einen Winkel von 90°.

Regelmäßige Entspannungsübungen bzw. kurze Bewegungseinheiten sorgen für Entspannung der Muskulatur.

Augenbrennen und schmerzende Handgelenke müssen nicht sein

Achte auch darauf, dass deine Augen nicht zu kurz kommen.

Wichtig ist dabei, dass PC und Schreibtisch nicht direkt gegen das Licht platziert werden – das bedeutet eine zusätzliche Belastung, weil du ständig gegen das Licht schaust und geblendet wirst. Eine Schreibtischlampe ist sinnvoll, sollte aber seitlich platziert sein und nicht direkt ins Gesichtfeld strahlen.

Eine Armlänge sollte zudem zwischen deinen Augen und dem Monitor liegen, der ausreichend groß sein sollte. Wie groß, hängt auch von deinen persönlichen Präferenzen ab.

Verwende nach Möglichkeit eine ergonomische Maus und achte darauf, dass deine Unterarme waagerecht auf der Tischfläche aufliegen.

Ach ja, und zu laut sollte es im Büro natürlich auch nicht sein – dann leidet die Konzentration. Bei allem Wohlfühlen: Das Büro ist vor allem ein Arbeitsplatz.

ergonomisches Büro

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