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Mit dem richtigen Coach an die Spitze

Coaching

Wenn’s bei einer Fußballmannschaft mal gerade nicht so läuft, wie gewünscht – wer wird dann gefeuert? Der Stürmer, diese Diva? Der Torwart, der Angst vorm Elfmeter hat? Der Manager mit dem großen Maul? Natürlich der Coach.

Das zeigt nicht, auf wen man bei Misserfolg am besten verzichten kann, sondern umgekehrt, wie wichtig die Leistung des Coaches für den Erfolg ist.

Coaching als Instrument der Personalentwicklung

In Unternehmen ist manches so wie beim Fußball. Deshalb verzichtet in der Champions League – dem DAX – kein Unternehmen mehr auf das Coaching als Instrument der Personalentwicklung. Aber auch außerhalb von Großkonzernen sind nahezu alle Unternehmer, die dieses Instrument nutzen, von dessen Nachhaltigkeit überzeugt.

Ein Beispiel: Der Vorstand von Mercedes-Benz entdeckt in seiner Entwicklungsabteilung einen Ingenieur, der nahezu alle Kompetenzen für eine Führungskraft mitbringt. Der Management-Job bringt auch Auftritte vor Investoren oder Vorständen mit sich. Kleines Problem: Wenn der Mann bahnbrechenden Erkenntnisse erklären soll, schläft jeder ein, der nicht glühender Verehrer von optimaler Gemischaufbereitung und idealem Zündzeitpunkt ist – und irgendwie merkt das der Ingenieur auch selbst. Das ist jetzt der ideale Zeitpunkt für ein Coaching.

Meistens kommt Coaching im Management verschiedener Hierarchiestufen unter dem Vorstand zum Einsatz. Der typische Fall für ein Business-Coaching ist die Vorbereitung geeigneter Kandidaten auf höhere Aufgaben. Plötzlich Chef sein – da kann auch der kompetenteste Mitarbeiter schnell ins Schwimmen geraten. Das kann sich äußern in Stress, Scheu vor Entscheidungen oder gar Versagensangst. Dazu soll es gar nicht erst kommen, denn das schadet dem fähigen Mitarbeiter und der Unternehmenskultur.

Coaching nur vom Profi

Doch die Suche nach einem guten Coach ist nicht einfach. Auf dem Markt tummeln sich viele, die sich „Coach“ nennen. Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt.

Aber ein guter Coach kann Referenzen vorweisen und seine Qualifikation belegen. Ein seriöser Coach bietet stets ein Vorgespräch an und erklärt transparent seine Methode und sein Angebot.

Ein professioneller Coach bringt seinem Coachee nicht einfach Verhaltensmechanismen bei. Er entwickelt mit ihm gemeinsam das persönliche Potential. Coaching ist auch keine Therapie. Der Coachee ist kein Patient.

Coaching ist Arbeit am Erfolg – dem persönlichen und dem des Unternehmens. Freilich ist nicht immer alles nur Business. Coaching kann durchaus sportliche und mentale Elemente enthalten. Körperbewusstsein, Fitness  und ein klarer Kopf schaffen mitunter auch berufliche Trittsicherheit.

Coaching ist aber für die Katz, wenn man es nicht auf die richtige Art ins Unternehmen implementiert. Das ist keineswegs bloß eine Frage des Budgets der Personalentwicklung. Ziele und Nutzen von Coaching müssen definiert werden. Experten raten zu einem Leitbild, das auf Freiwilligkeit, Vertraulichkeit und Zielorientiertheit beruht.

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