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Wie Finanz-Apps das Online-Trading verändert haben

Finanz-Apps

Die Menschen nutzen Smartphones inzwischen für alle möglichen Aktivitäten – sei es zum Online-Shopping, für die sozialen Medien oder für Games.

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Auch andere Bereiche, wie der Finanzmarkt, haben von dieser Entwicklung profitiert. Heutzutage ist es üblich, das Smartphone in die Hand zu nehmen und per App zu handeln. Das macht Trading attraktiv und einfach, birgt aber zugleich Gefahren für die Cybersicherheit. Erfahre mehr dazu in diesem Artikel.

Online-Handel leichtgemacht – zugänglich und benutzerfreundlich

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Wer ein Smartphone und einen Internetzugang besitzt, kann sich innerhalb kurzer Zeit ein Konto einrichten. Entweder nutzt du dafür die Bank, bei der du bereits ein Bankkonto besitzt – vorausgesetzt, diese bietet die Möglichkeit an, ein Depot zu eröffnen – oder du nutzt Apps wie etwa Trade Republic oder eToro ohne Bankkonto.

Trading-Apps gehen dabei über reine Aktien-Apps hinaus. Das bedeutet, du nutzt sie, um Aktien, ETFS oder andere Fonds tatsächlich zu kaufen und zu verkaufen, und nicht, um Börsenentwicklungen neutral zu betrachten.

Zudem hast du rund um die Uhr Zugang zu deinen Finanzen und bist nicht an die Öffnungszeiten einer Bank gebunden. Internationale Märkte sind ebenfalls jederzeit zugänglich, unabhängig von der Zeitzone.

Die Apps machen zudem bestimmte Formen des Handels zugänglicher, wie z.B. den riskanten Optionshandel. Dabei hältst du dir als Nutzer das Recht vor, in der Zukunft Aktien zu kaufen. Die Entscheidung basiert darauf, ob du glaubst, dass der Aktienkurs (oder der Kurs von Rohstoffen, Getreide und so weiter) steigen oder fallen wird. Diese Anlagestrategie wird von Kleinanlegern oft übersehen; erst Trading-Apps schaffen es, Einstiegshürden zu beseitigen.

Aufgrund der leichten Zugänglichkeit solltest du unbedingt darauf achten, einen seriösen Anbieter zu wählen. Du handelst dort immerhin mit deinem Geld. Ebenso ist es wichtig, die eigene Cybersicherheit nicht zu vernachlässigen:

Sicher handeln: VPN und Cybersicherheit

Per Trading-App kannst du von jedem Ort aus handeln – vorausgesetzt, du hast einen Internetzugang. Wenn du dich allerdings in öffentlichen WLAN-Netzwerken aufhältst (wie in Cafés oder Hotels), können Unbekannte deine Daten und dein Geld stehlen. Je niedriger der Sicherheitsstandard des Netzwerkes, desto einfacher fällt dies Cyberkriminellen.

Wenn du unterwegs nicht auf das Trading verzichten möchtest, kann dir ein VPN (Virtual Private Network) helfen. Es verschlüsselt deine Daten und sendet sie zunächst durch einen Tunnel an einen VPN-Server. Erst dort erfolgen eine Entschlüsselung und die Weitergabe an den Server der Webseite oder App. Unbekannten Dritten ist es auf diese Weise unmöglich, an deine Daten zu gelangen.

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Niedrigere Gebühren

Mobile Apps werden in allen Bereichen des Handels immer beliebter und stehen der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. Dadurch herrscht ein harter Wettbewerb zwischen den Online-Brokern, um die niedrigste Gebühr anzubieten. Du bist als Nutzer nicht mehr gierigen Anbietern ausgeliefert, die überhöhte Gebühren verlangen.

Das bedeutet aber nicht, dass es keine merklichen Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern/Banken geben würde. Für das Trading über die mobilen Anwendungen von Banken sind generell höhere Gebühren fällig. Vor allem, wenn du mit kleineren Beträgen handelst, solltest du darauf achten, dass die Gebühren nicht deine Rendite auffressen.

Day-Trading

Das kurzfristige und spekulative Handeln ist bei erfahrenen Anlegern beliebt. Sie wollen in kurzer Zeit mit einem vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz hohe Renditen erzielen und sind gleichzeitig bereit hohe Risiken einzugehen.

Finanz-Apps ermöglichen es mehr Menschen als früher Day-Trading zu betreiben. Denn ein Nutzer muss jederzeit Zugriff auf seine Anlagen haben und schnell reagieren können.

Die intuitive Oberfläche der Apps machen das tägliche Handeln bequemer. Services wie Session-TAN oder individuelle Ordnervorlagen helfen dabei, dass der User das Handeln ohne Unterbrechungen durchführen kann. Realtime-Kurse und Push-Technologien auf dem Trading-Desk sind zusätzliche Unterstützungen.

Wichtig: Finanz-Apps können dir durch die genannten Aspekte die nötige Bequemlichkeit beim Day-Trading bieten. Aber Funktionen wie die Session-TAN öffnen wiederum Türen für potenzielle Sicherheitsrisiken. Vergiss nicht, dich mit einem VPN oder anderen Sicherheitstools ausreichend abzusichern.

Handel mit Kryptowährungen

Wer vor zehn Jahren für wenige Euro Bitcoins gekauft hätte, wäre jetzt Millionär. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Kryptowährungen als Anlage- und Spekulationsobjekte beliebter werden. Viele Nutzer, die in Kryptowährungen investieren, nutzen dafür mobile Anwendungen wie Coinbase oder Binance.

Anders als die Börsen gibt es bei Kryptowährungen keine Schlussglocke, und selbst am Wochenende ist der Markt aktiv. Zudem unterliegen die Währungen einer hohen Volatilität, wodurch sie für das Day-Trading attraktiv sind. Auch hier gibt es unzählige andere Trading-Varianten wie Staking, Derivate oder das Trading von Pool-Tokens.

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