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Warum Trading für Unternehmen sinnvoll sein kann

Trading für Unternehmen

Die Mehrzahl der Unternehmer versteht es in der Regel, mit ihrem Kerngeschäft den notwendigen Umsatz zu erzielen und das Firmenkapital Schritt für Schritt zu erhöhen. Dieses legen sie jedoch meist klassisch an und gehen auf Nummer sicher. Ein Tages- oder Festgeldkonto ist einfach zu verwalten. In Notfällen kann auf das Kapital schnell zurückgegriffen werden.

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Aufgrund des niedrigen Zinsumfeldes jedoch wirft diese Form der Geldanlage weder Zinsen noch Rendite ab. Daher kann es eine gute Lösung sein, einen Teil des Unternehmenskapitals auf einem Depotkonto zu parken. Dann kann der Kapitalstock durch Trading oder gewinnbringende Investments vermehrt werden.

Damit die Angelegenheit nur mit einem Minimum an Risiko behaftet ist, geben wir an dieser Stelle wertvolle Tipps zum Börsenhandel.

Börsenhandel – Trading und Investment

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Der Börsenhandel für Unternehmen unterscheidet sich nicht wesentlich von dem des Privatanlegers. Über den gezielten Kauf und Verkauf von Wertpapieren soll ein Gewinn erzielt werden, der das Firmenkapital steigert. Dabei zeichnen sich mit Trading und Investieren zwei grundlegende Vorgehensweisen ab.

Während der Trader durch den schnellen und kurzfristigen Handel versucht, bei volatilen Werten von den Kursbewegungen zu profitieren, setzt der Investor eher auf Papiere mit stetiger und langfristiger Wertsteigerung. Beide Formen gehen von unterschiedlichen Ansätzen zur Marktbeurteilung aus, die sich diametral gegenüberstehen.

Fundamentalanalyse

Der Investor orientiert sich dabei an der Fundamentalanalyse eines Unternehmens. Es werden alle maßgeblichen Daten betrachtet und bewertet.

Wichtig sind – neben den gesamtwirtschaftlichen Aspekten wie BIP (Bruttoinlandsprodukt), Ölpreis und Inflation – die Brancheneinschätzung und die finanzielle Ausstattung eines Unternehmens.

Kennzahlen wie Umsatz, Gewinn und Verlust sowie Aktiva und Passiva spielen in die Analyse mit ein.

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Chartanalyse

Für den Trader ist die Chartanalyse maßgeblich. Dabei wird angenommen, dass die entscheidenden Fundamentaldaten schon im Preis des Papiers enthalten sind und widergespiegelt werden.

Der Trader orientiert sich ausschließlich an den Kursdiagrammen und versucht, daraus Trends und eine zukünftige Preisentwicklung abzulesen.

Wichtige Tipps für Anfänger im Börsenhandel

Für Neulinge kann sich der Handel mit Wertpapieren etwas unübersichtlich gestalten. Wer sich die Zeit nimmt, die Grundlagen zu studieren, wird aber schnell erkennen, dass auf dem virtuellen Börsenparkett nur mit Wasser gekocht wird.

Dabei sind folgende Schritte essenziell:

Broker

Der Broker ist diejenige Institution, welche im Namen des Anlegers an der Börse tätig wird. Er ist in Besitz einer Börsenlizenz der Bafin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) und unterliegt staatlicher Kontrolle. Der Broker verwaltet das Depotkonto und kauft und verkauft Wertpapiere im Namen der Investoren.

In der Regel leistet die Hausbank diese Dienste. In Zeiten der Digitalisierung gelangen immer mehr Online-Banker auf den Markt. Deren Kosten sind meistens geringer, da kein aufwendiges Filialnetz unterhalten werden muss.

Viele Broker bieten ein Demokonto an, mit dem das Börsengeschehen trainiert werden kann, ohne Echtgeld zu riskieren. Es empfiehlt sich, auf einen Broker zurückzugreifen, der einen deutschsprachigen Kundenservice anbietet.

Bei den Gebühren und dem Angebotsportfolio unterscheiden sich die Broker immens. Für Anfänger ist es ratsam, auf einen Broker zurückzugreifen, der ein gewisses Maß an Beratung anbietet. Fortgeschrittene nehmen für weniger Gebühren den Discountbroker in Anspruch, der ausschließlich den Kauf und Verkauf betreut.

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Handelsstrategien

Zwar ist das Internet gefüllt mit Angeboten, welche die “beste Trading-Strategie” offerieren. Davon sollte man Abstand nehmen. Die beste Strategie entwickelt jeder Anleger für sich selbst. Muss doch das vorhandene Kapital und die eigene Risikobereitschaft mit in die Betrachtung einbezogen werden.

Profitable Trading-Strategien beinhalten folgende Komponenten:

  • die Auswertung fundamentaler Nachrichten und Ereignisse
  • eine Einschätzung lang- und kurzfristiger Trends
  • die Setzung eigener Limits
  • ein allgemeines Risikomanagement

Wenn sich eine Strategie als erfolgreich erweist, sollte sich der Anlieger strikt an sie halten. Wer die Strategie nach jedem Rücksetzer hektisch ändert, hat langfristig an der Börse keinen Erfolg.

Handelbare Märkte

Die Trading-Strategie ist ein Gerüst an Regeln und Konditionen, die es dem Anleger erlaubt, erfolgreich zu handeln. Sie muss dann in einem nächsten Schritt auf den jeweiligen Markt angepasst werden.

Folgende Märkte sind dabei zu nennen:

Trading für Unternehmen

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Kategorie: Versicherungen & Banken

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Dieses Fachmagazin richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, Selbständige und Existenzgründer, die nicht für jedes Thema eine Fachabteilung haben. Hier gibt es praktische Tipps zur Unternehmensführung, die selbständig umgesetzt werden können.

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