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Wo liegt der Unterschied zwischen CFD- und Forex-Trading?

Forex und CFD

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Der Börsenhandel zieht jedes Jahr immer mehr Menschen in seinen Bann. War die Branche früher nur für Finanzexperten bestimmt, stellen heute Normalverbraucher den größten Kundenanteil bei den Online-Brokern.

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Mit der großen Nachfrage sich aktiv am Finanzmarkt zu beteiligen, stieg natürlich auch das Angebot. Mittlerweile gibt es mehrere Millionen Teilnehmer aus Deutschland, welche online traden sowie zahlreiche Anbieter.

Hier ein kurzer Überblick über die Finanzprodukte Forex und CFD.

Der Finanzmarkt als globaler Handelsplatz

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Der Online-Handel mit Finanzprodukten ist ein weitreichendes Konstrukt mit Händlern aus der ganzen Welt sowie mit vielen verschiedenen Produkten.

Das wohl bekannteste Produkt auf dem Finanzmarkt ist die Aktie. Sie ist ein Wertpapier, das dem Käufer bestimmte Rechte und Pflichten bescheinigt. Der Aktionär hat jederzeit das Recht, das Wertpapier weiterzuverkaufen oder zu behalten. Der Sinn hinter dem Kauf einer Aktie ist, dass der Wert ansteigt, wodurch Gewinn erzielt wird. Die möglichen Gewinne bei dieser Art der Investition stammen aus Devisen, Zinsen oder durch realisierte Gewinne.

Ähnlich wie bei Gold oder dem Kauf einer Immobilie geht man davon aus, dass nach der Investition von eigenen liquiden Mitteln der Wert des Gekauften ansteigt.

Die Aktie ist aber nicht das einzige Finanzprodukt am Handelsmarkt, außerdem gibt es gewisse Risiken sowie lange Wartezeiten, bis sich eine echte Wertsteigerung entwickelt hat.

Forex kurz erklärt

Eine weitere bekannte Art am Finanzmarkt Gewinn zu erwirtschaften, sind Tätigkeiten am Forex Markt. Forex bedeutet Foreign Exchange und setzt auf die Wechselkurse der unterschiedlichen Währungen.

Man kennt das Prinzip, wenn man den Urlaub im außereuropäischen Urlaub verbringt. Ein gutes Beispiel ist dabei immer Wechselkurs des amerikanischen Dollars gegenüber dem Euro. Beim Forex wird auf ansteigende oder fallende Kurse gesetzt.

Beim Handel mit Forex picken sich die Trader einige wenige Währungspaare raus – zum Beispiel EUR/USD, JPY/USD und USD/THB – betrachten auf dem Kurs-Chart deren Verlauf und analysieren ihre Volatilität. Dann werden Handelsoptionen ausgewählt.

Mal ein Beispiel: der EUR/USD liegt aktuell bei 1,15 Punkten. Nun können Trader entweder eine put-Option auswählen, also dass der Kurs fallen wird, oder eine call-Option, dass der Kurs in einem festgelegten Zeitraum, beispielsweise eine Stunde, steigen wird. Die Zeitspannen reichen dabei von wenigen Sekunden bis hin zu mehreren Monaten. Erfüllt sich die Prognose wird Gewinn/Rendite erwirtschaftet, stimmt die Erwartung nicht, ist das eingesetzte Geld verloren.

Ein besonderes Merkmal des Forex Markts ist, dass Gewinn erwirtschaftet werden kann, ohne, dass ein echter Kauf getätigt werden muss, wie es bei einer Aktie beispielsweise der Fall ist. Es wird nur auf den steigenden oder fallenden Kurs gesetzt. Des Weiteren sind sehr kurze Zeitspannen beim Handel möglich.

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Der Handel mit CFD

Bei CFD sieht die Sache ähnlich aus, allerdings sind doch einige Unterschiede festzustellen. CFD ist ein Kürzel und bedeutet „Contract for Difference“ – Differenzkontrakte.

Ähnlich wie bei dem Handel mit Forex können die Trader auf ansteigende oder fallende Kurse setzen, allerdings beschränkt sich der Handel nicht nur auf Währungen, sondern beinhalte auch Devisen, Rohstoffe, Aktien, Indizes oder Staatsanleihen. Das Angebot, beziehungsweise die Auswahl an handelbaren Optionen, ist also um einiges größer.

Ein weiterer Unterschied ist, dass CFD es ermöglichen, einen einzigen bis hin zu mehreren tausend CFD gleichzeitig mit einer Option handeln.

Ein Beispiel zum Handel: Der Preis eines Rohstoffes, welcher aktuell bei 10 Euro pro CFD liegt, wird nach Meinung der Experten ansteigen. Ein Trader kauft nun mit einer Option 5.000 CFD von diesem Rohstoff. Wenn der Kurs nun von 10 Euro auf 11 Euro pro CFD ansteigt, sind 5.000 Euro Gewinn erwirtschaftet worden. Somit ist es durchaus möglich größere Gewinnspannen zu erzielen.

Die Vor- und Nachteile der Finanzprodukte

Wenn es um die Vorteile von einem bestimmten Finanzprodukt geht, bezieht sich das oft auf dessen Sicherheit. Wer bereit ist auf Sicherheit zu verzichten und ein höheres Risiko einzugehen, der erkauft sich damit meist größere Chancen, als bei den „sichereren“ Finanzprodukten.

Das Risiko beim Handel mit CFD kann am oben genannten Beispiel erklärt werden: Steigt der Preis des Rohstoffs nicht um einen Euro sondern sinkt auf 9 Euro, liegt der Verlust bei 5.000 Euro. Der Hebel ist bei CFD demnach um einiges wirksamer als bei klassischen Finanzprodukten, allerdings in beide Richtungen.

Beim Handel mit Forex müssen sich die Trader auf eine hohe Volatilität einstellen. Damit sind zwar die Gewinnchancen um einiges höher, aber das Risiko ist ebenfalls größer als bei CFD Produkten.

Beim Handel mit CFD ist eine geringere Volatilität festzustellen, also das Risiko von großen und vor allem nicht vorhersehbaren Wertänderungen ist geringer.

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Das Angebot für Online-Trading

Nun stellt sich noch die Frage, wo man am besten online handelt. Online-Broker haben in der Regel alle möglichen Finanzprodukte im Repertoire. Man muss also nicht ein Konto für Forex und ein Konto für CFD eröffnen, aber es steht dem Kunden natürlich frei, sich bei mehreren Brokern anzumelden.

Warum das sinnvoll sein kann? Es kann durchaus sein, dass eine Handelsoption bei einem Broker mit einem besseren Hebel versehen ist als bei einem anderen. Somit ist es kein Hindernis, sondern sogar von Vorteil sich zum Beispiel bei Deutschefxbroker.de und auch bei www.forexbroker.de anzumelden.

Ein weiterer positiver Effekt über mehrere Online-Broker zu handeln, ist die bessere Informationsversorgung. Der Handel mit Finanzprodukten ist komplex und der Kurs reagiert auf verschiedenste äußere Einflüsse. Um diese zu kennen, bieten die Broker auf ihren Plattformen meist einen Bereich mit den aktuellsten Nachrichten aus der Politik und der Finanzwelt – sowohl wie sich diese auf dem Markt widerspiegeln, als auch welche Tipps und Tricks erfahrene Trader daraus ableiten.

Daher gilt: mehr Online-Broker = mehr Informationen, so einfach ist das :-)

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Dieses Fachmagazin richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, Selbständige und Existenzgründer, die nicht für jedes Thema eine Fachabteilung haben. Hier gibt es praktische Tipps zur Unternehmensführung, die selbständig umgesetzt werden können.

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