Existenzgründung
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Ein Laden ohne Konzept ist wie…

Laden Konzept
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… ein Fisch ohne Fahrrad. Wer sein eigenes Geschäft eröffnen will, sollte schon im Vorfeld gut darüber nachdenken – und alles zu Papier bringen. Der beste Weg ist die Erstellung eines Konzepts. So ist man gezwungen alle Ideen, Fragen und offenen Punkte klar zu formulieren. Das wiederum hilft dabei Klarheit zu finden, Ziele zu definieren und mögliche Stolpersteine rechtzeitig zu erkennen.

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Für den Anfang reicht es, wenn Sie alle Ideen, Gedanken und Inputs einfach notieren. Oft ergibt sich schon daraus ein roter Faden, der das Konzept durchzieht. Und keine Angst vor Experten. Besser einmal mehr eine externe Fachmeinung einholen als später vor den Scherben stehen. Neben diversen staatlichen Beratungsstellen und Plattformen zu möglichen Förderungen sind beispielsweise auch Steuerberater gute Ratgeber.

Chic, individuell und professionell

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Hat man erst einmal alle Hürden genommen und den idealen Raum für die Verwirklichung aller Ideen gefunden, gilt es den Laden auch entsprechend zu gestalten. Selbstverständlich will am Anfang niemand an das Ende denken, aber vielleicht wird das neue Geschäftslokal auch einfach mal zu klein und man muss expandieren. Daher ist es schon beim Einrichten wichtig zu wissen, ob man bauliche Veränderungen (wie Durchbrüche, Einbau von Lagerräumen oder ähnliches) möglicherweise wieder rückgängig machen muss.

Will man derart drastische Veränderungen vermeiden, bieten sich Raumtrenner an. Mittels Beleuchtung lassen sich gezielt Akzente setzen und mit dem richtigen Regalsystem holt man auch noch im kleinsten Raum die größte Nutzfläche heraus.

Allerdings gilt bei der Raumgestaltung dasselbe wie beim Konzept: Am besten holt man sich Tipps und Tricks von Profis und findet mehr Informationen zum Thema Laden eröffnen.

Woran man denken muss

Von der Idee bis zum ersten eigenen Laden ist es allerdings noch ein weiter Weg. Denn Idee ist nicht gleich Idee. Die, meist kurzfristige, Begeisterung für ein Produkt oder eine Branche ist noch lange keine Geschäftsidee. Aber sie kann eine gute Basis für die nächsten Schritte in Richtung eigener Laden sein.

Denn auch wenn der Online-Handel stetig zunimmt, ist das Einkaufserlebnis vor Ort mit der virtuellen Welt nicht zu vergleichen und mit dem richtigen Konzept kann man auch heute noch mit seinem eigenen Laden sehr erfolgreich werden. Innovative Konzepte, die beide Welten miteinander verknüpfen sind die Zukunft im Handel.

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Check, Check, Double-Check

Bevor es losgehen kann, sollte mach sich als zukünftiger Händler erst einmal ein paar grundlegenden Fragen widmen:

  • Was ist der USP (Unique Selling Proposition) meiner Idee? Also was macht mich beziehungsweise meine Idee einzigartig?
  • Habe ich überhaupt die nötige Eignung/Ausbildung für das Eröffnen eines Ladens?
    • Wenn nicht, welche Schritte sind noch nötig?
  • Gründe ich allein oder im Team?
    • Wenn man nicht allein gründet, muss unbedingt ein schriftlicher Vertrag abgeschlossen werden. Selbst bei den besten Freunden oder innerhalb der Familie hört der Spaß beim Geld auf.
  • Welche Rechtsform ist für mein Konzept geeignet?
  • Gibt es schon ähnliche Läden?
  • Welches System soll es werden?
    • Selbstbedienung
    • Beratung & Service, …
  • Ladenlokal: Mieten, kaufen oder pachten?
    • Wer ist in welchem Fall für Instandhaltung, Modernisierungen, Reparaturen zuständig/wer trägt die Kosten?
    • Bei Miete: in welchem Zustand muss der Laden zurückgegeben werden?
    • Welche Anforderungen bestehen in Bezug auf Energieverbrauch (Beleuchtung, Heizung, Klimaanlage etc.)?
    • Liegt bereits eine Betriebsgenehmigung vor?
  • Lage des Geschäftslokals
    • Wo finde ich meine Zielgruppe?
    • Ist die Location barrierefrei (das gilt übrigens auch für den Online-Auftritt)?
    • Ist eine gute Erreichbarkeit (Öffentlicher Nahverkehr, Parkplätze, …) gegeben?

Laden Konzept

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Kategorie: Existenzgründung

von

Angie Eichler ist gelernte Drucktechnikerin und ausgebildete Marketingkauffrau, seit 2004 ist sie selbstständig tätig und ihr beruflicher Werdegang führte sie von klassischer Werbung über div. Marketingaufgaben zur Leitung eines österreichischen Fachverlags. Seit 2012 lebt sie als freie Redakteurin und Texterin ihre Leidenschaft für das geschriebene Wort aus. Bei Bedarf kombiniert sie ihre organisatorische Kompetenz, ihre Kreativität und die Lust am Schreiben für Großprojekte wie die Entwicklung des Österreichischen Vorlesetags. Mehr unter http://www.angelads.at/.

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