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SEO-Content erstellen: Die wichtigsten Eckpunkte

Keywords, SEO-Content

Um in Suchmaschinen wie Google, Bing und Co. von Usern gut gefunden zu werden, muss eine Website unter den ersten paar Suchergebnissen erscheinen. Dabei legt der Algorithmus der meisten Suchmaschinen großen Wert darauf, dass die gesuchten Inhalte auf der jeweiligen Website auch gefunden werden.

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Dafür müssen die Seiteninhalten und allen voran die Texte jedoch entsprechend gestaltet sein. In diesem Zusammenhang ist immer von der sogenannten Suchmaschinen-Optimierung oder der englischen Abkürzung SEO (Search Engine Optimization) die Rede. Doch wie lässt sich guter SEO-Content erstellen?

Keywords sind das Zauberwort!

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Um einen Text für Suchmaschinen zu optimieren, ist es wichtig, die richtigen Keywords (für den Kunden relevante Suchwörter) zu verwenden. Doch woher sollen Unternehmer wissen, welche Keywords sie für ihre Texte verwenden müssen? Die Antwort ist ganz einfach: Mit Hilfe einer Keyword Recherche. Dabei ist es ratsam, externe Experten in Form einer Agentur oder eines Freelancers zu Rate zu ziehen, die sich auf das Thema spezialisiert haben.

Es geht bei der Keyword Recherche darum, zu analysieren, welches die Schlüsselwörter auf der eigenen Webseite sind/sein sollten, anhand derer man in Suchmaschinen gefunden werden möchte: Ein Florist, der eine Website betreibt, auf der er anbietet, Blumen in Norddeutschland zu versenden, will z.B. von den Suchenden gefunden werden, wenn als Suchbegriff „Blumen verschicken“ oder „Blumenstrauß in Bremen versenden“ in eine Suchmaschine eingeben wird.

Long-Tail und Short-Tail Keywords

Ein Schlüsselwort besteht dabei nicht immer nur aus einem Wort:

  • Sogenannte Short-Tail Keywords enthalten meistens ein oder zwei Wörter (z.B. Jacke kaufen). Sie haben den Vorteil, dass das Suchvolumen hoch ist und theoretisch sehr viele potenzielle Kunden erreicht werden können. Das bringt allerdings auch den Nachteil mit sich, dass der Wettbewerb um Short-Tail Keywords besonders groß ist.
  • Long-Tail Keywords bestehen hingegen aus drei oder mehr Begriffen (z.B. Jacke kaufen in Bremen). Da hier die Anfrage wesentlich spezifischer ist, ist das Suchvolumen zwar geringer, dafür nimmt aber auch die Anzahl der Konkurrenten ab und die Suchanfragen werden punktgenau erfüllt. Aufgrund des mittlerweile gewaltigen Onlineangebots ist es fast immer sinnvoll, mit Long-Tail Keywords eine bestimmte Nische anzusteuern und sich dort zu spezialisieren.
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Was sind die richtigen Keywords?

Um die richtigen Keywords für seine Website und die angebotenen Produkte oder Dienstleistungen herauszufinden, bietet Google Suggest einen ersten guten Überblick. Jeder kennt das: Wenn in Google nach einem Begriff gesucht wird, schlägt die Suchmaschine automatisch weitere Wörter vor.

Um bei dem Beispiel des Blumenhändlers zu bleiben: Wird in Google „Blumen verschicken“ eingegeben, schlägt Google Suggest unter anderem die Erweiterungen „Muttertag“, „Zum Geburtstag“ und „Testsieger“ vor. Das bietet einen ersten guten Anhaltspunkt für Long-Tail Keywords, die innerhalb der Texte vorkommen sollten.

Für eine umfassende und professionelle Suche stehen weitere kostenpflichte Tools zur Verfügung, mit denen zusätzlich zu den Long-Tail Keywords u.a. die folgenden Informationen herausgefunden werden können:

  • Höhe des Suchvolumens: wie oft wird der Begriff gesucht?
  • Mitbewerb: Wie umkämpft ist dieser Begriff am Markt?
  • Kosten: Welche Kosten entstehen bei einem Klick auf eine Werbeanzeige
  • Alternativen: Welche ähnlichen Suchwörter sind gefragt?

Tipp: Die Kosten für diese Tools können gespart werden, wenn direkt mit einer Agentur zusammengearbeitet wird.

Keyworddichte und Textqualität

Die Keyworddichte gibt an, welchen Anteil ein Keyword innerhalb eines Textes ausmacht. Wie hoch dieser sein soll, ist bei Experten umstritten und auch von der Art des jeweiligen Textes abhängig. Wichtig ist, dass alle definierten Keywords zumindest einmal im Text vorkommen.

Der Einbau der Keywords darf dabei auf keinen Fall zu Lasten der Lesbarkeit gehen. Genau hier kommen gute SEO-Texter ins Spiel, die Erfahrung damit haben, die Begriffe so einzubauen, dass sie sich natürlich in einen Text eingliedern. Für die Google-Algorithmen ist es mittlerweile schließlich deutlich wichtiger, dass Suchende informative, hochwertige Texte vorfinden, statt sich durch leere Keywordphrasen kämpfen zu müssen. Wenn ein Leser auf einen schlechten Text stößt, aufgrund dessen er sofort wieder zur Suchmaschine zurückkehrt, dann wird die jeweilige Seite mit einem schlechteren Ranking abgestraft.

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Linkbuilding nicht vergessen!

Neben den Keywords sind interne Verlinkungen sowie Links zu anderen Webseiten ebenfalls ein wichtiger Faktor, um in den Ergebnissen der Suchmaschinen möglichst weit vorne gelistet zu werden.

Wichtig dabei ist, diese Links natürlich einzubauen, denn auf unpassende und künstlich eingebaute Links reagieren Suchmaschinen äußerst allergisch. Es geht also darum, themenrelevante Verlinkungen dort vorzunehmen, wo sie passend sind und dem Leser damit einen echten Mehrwert zu bieten. Zudem sollte für Suchmaschinen anhand interner Verlinkungen eine gute Seitenstruktur erkennbar sein.

Fazit: SEO-Content ist keine Raketenwissenschaft

Dennoch ist es von Vorteil, wenn gerade zu Beginn der Suchmaschinenoptimierung Experten den Weg vorgeben und Ratschläge erteilen, die bei der Erstellung der Texte berücksichtigt werden sollten. Wer relevante Keywords berücksichtigt, hochwertige Inhalte liefert und ein gutes Linkprofil aufbaut, wird langfristig mit guten Suchergebnissen belohnt.

Noch mehr SEO-Wissen findet ihr hier:

Suchmaschinenoptimierung
Keywords, SEO-Content

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4 Kommentare

  1. Avatar

    „Welche Kosten entstehen bei einem Klick auf eine Werbeanzeige?“

    Ist ein wenig irreführend, denn SEO betreibt man für eine Postitionierung in den Suchergebnissen unter den Werbeanzeigen, wo der Klick kostenlos ist. Das Ziel von SEO ist, relevante Besucher über Suchmaschinen auf die eigene Webseite zu führen, ohne Geld für den Klick zu bezahlen.

    Auch nach längerem Nachdenken kann ich keinen logischen Zusammenhang zwischen den Klick-Kosten der Werbeanzeigen (z.B. Google-Ads oder Bing-Ads) und den Suchergebnissen unter dem Werbeanzeigen herstellen. Der Wettbewerb muss für beide Suchbereiche separat betrachtet werden. Bei SEO ist der Wettbewerb sehr stark von Backlinks geprägt, während der Wettbewerb bei Google-Ads hauptsächlich von den Klick-Geboten bestimmt wird. Allerdings macht es für viele Unternehmen Sinn, SEO und Google-Ads gleichzeitig zu betreiben. Die Daten aus Google-Ads kann man sinnvoll für SEO einsetzen. Zum Beispiel kann man aus der Menge der Klicks auf eine bezahlte Werbeanzeige Rückschlüsse ziehen, ob es sich lohnt, für das geschaltete Keyword SEO bei den Suchergebnissen ohne Klick-Kosten zu betreiben.

  2. Avatar

    Dass SEO keine Raketenwissenschaft sei, ist einerseits richtig, andererseits ist SEO 2020 bereits sehr viel hakeliger als es noch vor 5 oder 10 Jahren war.
    Hier geht es natürlich nur um den zentralen Bereich „Webseiten für SEO texten“. Da fehlt allerdings ein dicker Punkt in dem Text: Die Überschriften und Überschriftenstruktur.
    Haupt-Keywords gehören unbedingt in die Überschriften, in die Meta-Description, am besten auch in Alt-Descriptions der Bilder. Und sollten auch relativ früh im Text erwähnt werden.
    Danach gibt es, je nach Konkurrenzsituation, noch eine ganz Menge mehr zu tun und vor allem auch richtig zu tun.
    Für lokale oder regionale Angebote sieht es manchmal besser aus, in Großstädten wie Berlin, München, Hamburg, Köln oder auch Frankfurt haben Sie es aber praktisch immer mit einem dichten Konkurrenzfeld zu tun.
    Ich kann nur empfehlen: Jeder muss überlegen, wie wichtig ihm die Sichtbarkeit der eigenen Website ist, und dementsprechend lieber ein paar Euro investieren. Die Freude an einem guten Ranking kostet letztlich nicht viel, kann aber über Jahre immer wieder Kunden bringen.

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