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Selbstgehosteten WordPress-Blog starten – Hosting & Domain

Selbstgehosteten Wordpress-Blog starten – Hosting & Domain

Ich betreibe schon seit vielen Jahren drei Online-Magazine und immer wieder werde ich gebeten, auch für Freunde Blogs oder Webseiten aufzusetzen. Dazu nutze ich WordPress in der selbstgehosteten Variante, denn damit kenne ich mich mittlerweile echt gut aus.

Ich schreibe euch jetzt einfach mal auf, wie ich das immer so mache, wenn wieder eine neue Seite online gehen soll, und da das Thema recht umfangreich ist, werde ich es in mehrere Beiträge aufteilen, das ist dann übersichtlicher.

Vorüberlegungen

Bevor es losgeht sollte man erstmal ordentlich nachdenken. Das ist ja grundsätzlich immer gut, aber im Fall eines Blogs oder einer Webseite besonders wichtig.

  • Was genau ist das Thema der Seite?
  • Habe ich bereits einen Marken-Namen oder muss ich mir den noch ausdenken?
  • Soll es eher ein Blog oder ein Online-Magazin oder eine Webseite werden?
  • Benötige ich irgendwelche speziellen Funktionen wie z.B. einen Kalender, ein Forum, eine Buchungsfunktion, einen Web-Shop oder oder?

Wenn ihr damit soweit klar seid, könnt ihr eigentlich auch schon starten.

Hosting & Domain

Eine Webseite besteht grob gesagt zum einen aus den Daten, aus denen sie sich zusammensetzt, und zum anderen aus der Domain, d.h. der Adresse, über die sie erreichbar ist.

Die Daten müssen irgendwo gelagert werden, d.h. ihr braucht einen Provider, der das Hosting übernimmt. Hier könnt ihr dann auch gleich die Domain kaufen, denn die braucht ihr natürlich auch.

Natürlich kann man das Hosting auch auf einem eigenen Server im Keller erledigen, die Domain ganz woanders haben als das Hosting und und und. Da ich es aber gern einfach habe, klammere ich diese Spezialfälle jetzt einfach aus.

Hosting bei hosteurope

Ich selbst bin schon seit vielen Jahren bei hosteurope*. Das ist ein Kölner Unternehmen und ich fand es damals einfach charmant, dass ich bei meinen Daten vorbei gehen könnte, wenn ich möchte. Mittlerweile sind die stark gewachsen und die Daten liegen nicht mehr alle in Köln, aber ich bin bei hosteurope geblieben.

Warum? Weil sie einen ganz tollen Service haben. Rund um die Uhr erreichbar und immer mit einer Lösung für meine Probleme. Nett sind sie außerdem – was will man mehr?

Wenn ihr noch neu seid im Blogger-Business sprecht ihr am besten mit der Hotline und lasst euch beraten, welche WebServer-Variante* für euch geeignet ist.

Die werden euch bestimmt fragen, was genau ihr vorhabt, um den technischen Umfang abschätzen zu können, den ihr benötigt. Gut, dass ihr euch das vorher überlegt habt!

Ich selbst habe einen „WebServer Medium“, da passen Preis & Leistung für meine Bedürfnisse optimal zusammen.

Domain kaufen

Wie schon gesagt braucht jede Webseite eine Domain. Die würde ich auf jeden Fall immer dort kaufen, wo auch der Server gebucht wird, das gestaltet vieles einfacher.

Ihr habt euch ja vorab überlegt, was das Thema eurer Seite sein wird und ob ihr bereits einen Markennamen habt. Idealerweise ist die entsprechende Domain noch frei. Außerdem solltet ihr aber unbedingt checken, ob auch die entsprechenden Social Media Accounts noch verfügbar sind, denn das braucht ihr später für die Vermarktung eurer Seite!

Wenn ihr euch also sicher seid, dass ihr die perfekte Adresse für eure Seite gefunden habt, dann kauft ihr jetzt einfach die Domain. Ich kaufe immer gleich mindestens sowohl die DE- als auch die COM-Endung, damit mir eventuelle Konkurrenz nicht zu dicht auf die Pelle rücken kann. Auch ähnliche Domains kaufe ich ebenfalls.

Fürs Unternehmerhandbuch habe ich zum Beispiel die folgenden Domains registriert:

  • das-unternehmerhandbuch.de
  • das-unternehmerhandbuch.com
  • das-unternehmerhandbuch.com.de
  • das-unternehmerhandbuch.de.com
  • das-unternehmerhandbuch.eu
  • das-unternehmerhandbuch.info
  • das-unternehmerhandbuch.mobi
  • das-unternehmerhandbuch.net
  • das-unternehmerhandbuch.org
  • dasunternehmerhandbuch.com
  • dasunternehmerhandbuch.de

Das müsst ihr aber natürlich für euch selbst entscheiden, ob es euch das wert ist.

Domain auf https umstellen (SSL-Verschlüsselung)

Ich weiß nicht, ob ihr das schon mal bemerkt habt, aber bei manchen Seiten sagt euer Browser die seien nicht sicher. Was damit gemeint ist? Dass die Domain nicht SSL-verschlüsselt ist und nicht über https sondern noch über http läuft.

Bei https-Seiten erscheint oben im Browser ein kleines Schloss (zumindest in Chrome):

SSL-Verschlüsselung

Das ist nicht lebensnotwendig, aber wenn ihr schon neu startet, dann solltet ihr auch alles gleich richtig beginnen und Google findet https-Seiten deutlich besser als die unverschlüsselten. Nicht unwichtig, wenn man später im Netz auch gefunden werden möchte…

Und im Rahmen der Datenschutz-Grund-Verordnung (DSGVO) ist es sowieso wichtig seine Seiten zu verschlüsseln, wenn man ggfs. vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel Bestellungen oder Anfragen aber auch Kommentare im Blog, übertragen möchte. Wenn die SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die übermittelt werden, nicht von Dritten mitgelesen werden.

Wichtig ist auch, dass ihr das einstellt BEVOR ihr den Blog startet, sonst müsst ihr nachher die ganzen URLs umleiten und das will ja keiner, gell?

Wie ihr eine SSL-Verschlüsselung einrichtet, zeige ich euch in diesem Beitrag:

SSL-Verschlüsselung einrichten – so geht’s!

Ausblick

Jetzt seid ihr im Besitz der grundlegenden Voraussetzungen um euren eigenen WordPress-Blog zu starten. Hurra!

In den nächsten Teilen dieser Reihe zeige ich euch Schritt für Schritt wie es weiter geht :-)

Alle Beiträge rund ums Bloggen findet ihr übrigens hier:

Rund ums Bloggen von A-Z

Selbstgehosteten WordPress-Blog starten – Hosting & Domain

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