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Social-Media-Monitoring: Praktische Tipps und häufige Fehler

Social-Media-Monitoring

Wer auf aktuelle Themen, Interaktionen und Trends in den sozialen Netzwerken nicht reagiert, vergeudet viel PR-Potenzial. Mit Social-Media-Monitoring erhalten Sie ein vollständiges Bild Ihrer eigenen Themen und Kanäle sowie der Ihrer Wettbewerber.

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Mit einer Vielzahl von Analysen und Möglichkeiten der Überwachung können Sie die Wirksamkeit Ihrer Social-Media-Strategie überprüfen und entsprechend reagieren. Um das Monitoring Ihrer Plattform kontinuierlich und einfach zu halten, sind Tools hilfreich.

Im nachfolgenden Beitrag erfahren Sie mehr über die Überwachung von sozialen Medien und die häufigsten Fehler im Social-Media-Monitoring.

Was ist Social-Media-Monitoring?

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Fast jedes deutsche Unternehmen verfügt heute über mindestens einen Account im sozialen Netzwerk. Wenn Sie sich dafür entscheiden, in sozialen Medien mit Ihrem Unternehmen aufzutauchen, sollten Sie zunächst sorgfältig auswählen, welcher Kanal für Sie am besten geeignet ist und eine entsprechende Strategie entwickeln.

Ihre Social-Media-Strategie ist idealerweise SMART ausgerichtet, sie ist also

  • Specific (klar definiert)
  • Measurable (messbar)
  • Achievable (erreichbar)
  • Reasonable (realistisch)
  • Time-bound (terminiert)

Ob Ihre Ziele SMART sind oder bereits erreicht wurden, erfahren Sie ebenfalls durch Social-Media-Monitoring.

Berücksichtigen Sie dabei aber nicht nur Zahlen wie Reichweite, Interaktionsraten oder die Anzahl der Follower. Diese Punkte gehören eher zur klassischen Social-Media-Analyse. Bei der Überwachung der sozialen Medien sollten Sie in erster Linie nach Informationen und Benutzern suchen, die für Ihr Unternehmen relevant sein können. Ihr Ziel sollte also nicht nur darin bestehen, dass Sie Klicks oder die Anzahl der Fans steigern.

Nach verschiedenen Umfrageergebnissen spielen für Unternehmen auch

  • das Erstellen und Verbessern des Unternehmensimages
  • die Steigerung der Markenbekanntheit
  • das Gewinnen von Kunden
  • die Pflege bestehender Kundenbeziehungen

eine wesentliche Rolle im Social-Media-Monitoring.

Im Rahmen des Social-Media-Monitorings können Sie mit wenigen Klicks Stichwörter für die Suche in allen Kanälen definieren. So erfahren Sie, ob bereits Influencer und Meinungsführer über Ihr Unternehmen sprechen. Auch Kritiker und Konkurrenten sowie Foren und Blogs bleiben im Blickfeld.

Einen wesentlichen Vorteil bietet das Monitoring mit entsprechenden Tools: Im Vergleich zur monatlichen oder vierteljährlichen Social-Media-Analyse können Sie mit einem Social-Media-Monitoring-Tool Ihre Daten jederzeit abrufen. Krisensituationen lassen sich so sehr schnell aufdecken und ausgleichen. Sie können außerdem Benachrichtigungen abonnieren, um aktuelle Themen und Trends im Auge zu behalten.

So verwalten Sie das Monitoring sozialer Medien richtig

Die Wahl des passenden Tools basiert in erster Linie auf Ihrer Strategie, den zu verfolgenden Zielen und den zu beantwortenden Fragen. Sie definieren also zuerst das Analysedesign und erfassen dann die Daten. Bereiten Sie im nächsten Schritt die Informationen vor, analysieren Sie sie und prüfen Sie, ob das Ziel erreicht ist. Als Nächstes folgt der Bericht, danach können Sie erforderliche Anpassungen vornehmen. Dann beginnt der Vorgang von neuem. Social-Media-Monitoring ist also eher ein Zyklus, der wiederholt angepasst werden muss.

Kontinuierliche Betriebsüberwachung ist dabei sehr wichtig. Erfassen Sie für die klassische Analyse alle sechs Monate Ihre Follower, Interaktionen und Reichweite. Das klassische Social-Media-Monitoring von Themen und Influencern findet idealerweise täglich statt.

Ob dies sinnvoll ist, hängt natürlich von der Unternehmensgröße und den allgemeinen Unternehmenszielen ab. Für Start-ups, die auf die Erstellung einer eigenen Marke zusteuern, ist dies sicherlich wichtiger als für kleinere Start-ups, Dienstleister oder Berater. Auf Social Media spezialisierte PR-Agenturen können Sie bei der Überwachung der sozialen Netzwerke unterstützen.

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Was bringt ein Social-Media-Monitoring-Tool?

Social-Media-Überwachungstools bieten viele Funktionen, die von kleinen Analysen wie Facebook Insights oder Twitter Analytics nicht mehr abgedeckt werden. Dazu gehört beispielsweise die genauere Beobachtung von aktuellen Themen, Meinungen und Wettbewerbern.

Wenn Ihnen folgende Aspekte wichtig sind, sollten Sie ein Monitoring-Tool in Erwägung ziehen:

  • umfassender Wettbewerbsvergleich und Analyse von Wettbewerbern
  • Schlüsseldaten für die Kategorisierung oder Entwicklung Ihres eigenen Images
  • Filtern aktueller Themen und Trends
  • die Zielgruppe besser verstehen
  • Meinungen über Ihr eigenes Unternehmen beobachten
  • Möglichkeit, Influencer zu akquirieren
  • frühzeitiges Erkennen aufkommender Shitstorms
  • Daten zur Prozess- und Produktoptimierung verwenden

Häufige Fehler im Social-Media-Monitoring

Diese fünf Punkte sollten Sie bei der Überwachung von sozialen Medien vermeiden, um langfristigen Erfolg zu erzielen.

Monitoring-Fehler #1: Wettbewerber falsch definieren

Wettbewerbsanalyse ist für jeden Geschäftsplan relevant. In den sozialen Medien sollten Sie sich immer auf Ihre Konkurrenten konzentrieren und deren Verhalten und Themen verstehen. Außerdem sollten Sie die Themen der Follower Ihrer Wettbewerber beobachten: Wann und wie interagieren beide Parteien besonders gut miteinander? Nutzen Sie diese Informationen für Ihre eigene Analyse.

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Monitoring-Fehler #2: Nicht auf Feedback reagieren

Arbeiten Sie mit jeder Art von Feedback, um Ihre Interaktion zu verbessern. Mit Tools für das Social-Media-Monitoring können Sie alle Kommentare und Erwähnungen des Unternehmens auflisten – auch auf externen Seiten. Manchmal genügt ein einfaches „Danke“, um die Aufmerksamkeit der User zu erregen.

Monitoring-Fehler #3: Erkannte Trends nicht in Ideen verwandeln

Social-Media-Monitoring beschert Ihnen viele neue Themen und Ideen. Diese müssen aber in der Regel kurzfristig umgesetzt werden, um im Wettbewerb mithalten zu können.

Abhängig davon, ob Sie die sozialen Netzwerke häufig nutzen oder in Zukunft stärker miteinbeziehen wollen, sollten Sie möglicherweise einen Social-Media-Manager einstellen.

Monitoring-Fehler #4: Monitoring ist keine einmalige Sache

Social Media verändert sich rasant. Nutzen Sie Social-Media-Monitoring weiterhin, um aktuelle Entwicklungen zu überwachen und in Ihre Strategie einzubeziehen. Sie sollten Ihre Ziele regelmäßig überprüfen, mithilfe von kleineren Monatsberichten und größeren Jahresberichten. In der Regel ist bei Social Media Ihre Schnelligkeit gefragt (siehe Punkt 3).

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Monitoring-Fehler #5: Sie ignorieren die Sprache des Kunden

Nutzen Sie Social-Media-Monitoring, um Ihre Kunden besser zu verstehen? Für welche Themen interessiert sich Ihre Zielgruppe? Welche Sprache benutzen sie, wie alt sind Ihre Follower und woher kommen sie? Mit all diesen Daten können Sie Ihre Strategie weiterentwickeln.

Fazit

Social-Media-Monitoring ist ein Muss, wenn Sie Ihren Kanal in den sozialen Netzwerken bewerben möchten. So können Sie Trends und Themen frühzeitig erkennen und gleichzeitig etwas über Ihr Unternehmen und Ihre Mitbewerber erfahren. Sie können diese Ergebnisse direkt für Ihre eigene Social-Media-Arbeit verwenden.

Auch die klassischen Analysedaten wie Reichweite, Interaktionen und Follower helfen. Welche Posts sind besonders einfach zu bedienen? Können Sie weitere Inhalte dieser Art bereitstellen?

Stellen Sie sich Social-Media-Monitoring als einen Zyklus vor. Er erfordert zwar einen kontinuierlichen Betrieb, führt dann allerdings auch zu immer besseren Ergebnissen. Werkzeuge erleichtern Ihnen die Arbeit. Auch für kleine Unternehmen bieten die Tools zahlreiche Möglichkeiten.

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