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Messen in Corona-Zeiten: So klappt die digitale Haus-Messe!

Messe

In Zeiten einer globalen Pandemie müssen alle zurückstecken. Gerade öffentliche Publikumsveranstaltungen, von Konzerten bis großen Messen, finden in diesem Jahr nicht wie gewohnt statt.

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Für viele Unternehmen und Branchen fällt damit ein wichtiger, teilweise zentraler, Baustein im jährlichen Marketing-Kalender aus. Viele Leads, die sonst auf Messen geschrieben werden, fehlen.

Mit geschicktem Marketing, frischen Ideen und etwas Mut zur Veränderung können Sie und Ihr Unternehmen aber dennoch Kunden erreichen und sich selbst und Ihre Marke präsentieren. Möglich wird das durch digitale Veranstaltungen, welche Ihre Kunden und Interessenten bequem von der Couch im Wohnzimmer betrachten können.

Wir erklären, wie Sie mit Streaming Veranstaltungen abhalten, die dem echten Leben in nichts nachstehen.

Werfen Sie Ihr altes Konzept jetzt über Bord

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Messebesuche sind für viele Unternehmen und Marketing-Expert*innen ein fester Termin im Jahreskalender. Dadurch entsteht eine Routine, die im Normalfall vieles leichter macht.

Doch bei der Planung eines digitalen Events stehen Ihnen diese eingefahrenen Muster im Wege. Immerhin unterscheiden sich digitale von realen Events in nahezu allen Bereichen.

Sie und Ihr Unternehmen sind kein Teil einer großen Präsentations-Show, sondern müssen die Show selbst gestalten. Kunden und Interessenten wollen konstant unterhalten und informiert werden – die Türe ist im digitalen Raum immerhin nur einen Mausklick entfernt. Es gilt also ein Konzept zu entwickeln, welches über die komplette Länge Ihrer Show Zuschauer motiviert weiterzuschauen.

Ein Zauberwort hierbei ist „Interaktion“. Nutzen Sie die Vorteile Ihres Mediums voll aus und ermöglichen Sie Ihren Kunden und Interessenten Einfluss auf Ihre Veranstaltung zu nehmen. Beantworten Sie live fragen und gehen Sie auf Themenkomplexe ein, welche häufig nachgefragt werden. Blenden Sie Umfrage ein und kommunizieren Sie mit Ihrem Publikum.

So schaffen Sie Mehrwerte und Verbindlichkeiten, welche so im echten Leben nur schwer zu bewerkstelligen wären. Verzichten Sie zeitgleich auf Frontalvorträge, mit Folien überladene Power-Point-Vorträge und aufgezeichnete Inhalte, welche einfach nur eingespielt werden.

Content-Moderation is King

Um digitale Events zu einem Erfolg zu machen brauchen Sie Flexibilität. Dafür bieten sich feste Moderator*innen oder auch Teams an, welche Ihre Zuschauer stets durch die Inhalte führen. Sie verknüpfen dadurch viele lose Content-Enden und flechten daraus eine durchgehende Erzählung, welche Kunden und Interessenten mitnimmt.

Oft finden Sie passende Talente bereits unter den eigenen Mitarbeiter*innen, sofern Sie selbst diese Rolle nicht wahrnehmen. Alternativ finden Sie geübte Moderator*innen auch als Freelancer. Gerade bei kleinen Unternehmen könnte sich dieses Investment durchaus lohnen: Denn Live-Übertragungen und Formate zählen nicht grundlos zur Königsdisziplin unter Medienmachen.

Rechnen Sie von Anfang mit Fehlern, Verzögerungen und technischen Problemen. Sie werden diese unausweichlich erleben. Erarbeiten Sie also einen Ausweichplan, sollten Inhalte wegbrechen, Vortragende ausfallen oder Kameras und Mikrofone ausfallen. Nichts ist schlimmer, als in einer Live-Übertragung hilflos dazustehen ohne Lösungen und Antworten.

Denken Sie dabei auch an das Bild, welches Sie Ihren Kunden und Interessenten präsentieren und schließen Sie dabei gerne von sich auf andere: würden Sie einem Unternehmen vertrauen, welches an kleineren Problemen verzweifelt?

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Technik richtig eingesetzt

Neben der richtigen Moderation und passenden Live-Inhalten steht und fällt ihr digitales Event mit der von Ihnen eingesetzten Technik. Immerhin müssen Sie Ihren Content nicht nur erzeugen, sondern auch passend übertragen. Bild und Ton müssen dafür aufgezeichnet, verarbeitet und schlussendlich an eine Plattform Ihrer Wahl übertragen werden.

Sollten Sie Ihre Live-Inhalte exklusiv auf Ihrer Homepage anbieten wollen, kommt eine weitere technische Herausforderung dazu. Unterschätzen Sie nicht den zeitlichen und finanziellen Aufwand, welchen Sie im Vorfeld eines Live-Events haben werden.

Was brauche ich für digitale Events?

Abhängig von der Größe Ihrer Veranstaltung stellt sich vor allem bei der Anschaffung von nötigen Geräten die Frage: Mieten oder Kaufen? Denn gerade Kameras, Mikrofone, Mischpulte und Beleuchtung amortisieren sich erst mit ihrer mehrmaligen Nutzung.

Sollten Sie also nicht fest mit einer konstanten Online-Event-Präsenz planen, lohnt sich die Suche nach einer Agentur, von der Sie Ausrüstung und auch Fachwissen mieten können. Ist jedoch schon jetzt absehbar, dass Sie auch in Zukunft auf Event-Streams setzen wollen, könnte sich die Anschaffung einer kleinen Studio-Landschaft durchaus lohnen.

Achten Sie dabei jedoch stets darauf, dass Sie auch Technik einkaufen, welche für Ihre Mitarbeiter bedienbar bleibt. So ist eine Kamera, wie sie in Hollywood eingesetzt wird, sicher ein Statussymbol, für unausgebildetes Personal jedoch nicht zu bedienen.

Eine große Lehre aus der Medienproduktion für das Internet ist zudem, dass Ton wichtiger ist als Bild. Natürlich sollten Sie darauf achten immer gestochen scharfe Bilder zu übertragen, jedoch verzeihen Zuschauer eher hin und wieder verwaschene Grafiken als schlechten Ton. Achten Sie also darauf, dass Sie gerade bei der Audio-Technik nicht zu sehr einen Sparkurs einschlagen. Der Unterschied zwischen einem professionellen Mikrofon und einem integriertem Mirko-Headset ist hörbar!

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Kämpfen Sie um jeden Zuschauer!

Sofern Sie Inhalte festgelegt, Moderatoren ausgewählt und die Übertragung gesichert haben brauchen Sie nur noch Zuschauer. Viele Unternehmen machen hier den Fehler, nicht aktiv zu werben. Seien Sie gewarnt: auch Stammkunden finden nicht von alleine den Weg zu Ihrem Stream. Nur geschicktes Marketing sichert Ihnen eine zuverlässige Zuschauerzahl, welche wiederum in Umsatz mündet.

Nutzen Sie also Ihre Kanäle, von E-Mail über die sozialen Medien bis hin zur direkten Ansprache, um immer wieder auf ihr Event hinzuweisen. Anders als auf großen Publikums-Messen können Sie nicht auf Laufkundschaft hoffen, welche Sie zufällig findet. Vielmehr müssen Sie um jeden einzelnen Zuschauer aktiv werben und kämpfen.

Warum versenden Sie also nicht physische Einladungen an Ihre Kunden und Interessenten, direkt per Post? Dort könnten Sie nicht nur in einem Schreiben auf Ihre Veranstaltung hinweisen, sondern auch mit einem kleinen Präsent in Erinnerung bleiben. Vorzugsweise mit einem Geschenk, welches bei Ihren Kunden direkt am Arbeitsplatz Verwendung findet. Immerhin steckt in dem Sprichwort: „Aus den Augen, aus dem Sinn“ viel Wahrheit.

Messe, Digitalisierung, digitale Veranstaltungen, Messemarketing

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