Recht & Steuern
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Umsatzsteuerpflicht durch Überschreitung der Lieferschwelle

Lieferschwelle
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Du bist als Online-Händler in der Europäischen Union aktiv oder möchtest es werden? Neben deiner Marke, deinem Produkt und deinem Shop gibt es vieles zu beachten: Zum Beispiel die zahlreichen Gesetze, die die EU erlassen hat, um einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen.

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Besonders zu beachten sind dabei Themen wie Lieferschwellen und die EORI-Nummer. Software wie hellotax kann dir helfen, alles im Blick zu behalten.

Das musst du über Lieferschwellen wissen

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Sitzt du mit deinem Unternehmen in Deutschland oder in einem anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Union, ist die Gesetzeslage erstmal relativ einfach: Deine Verkäufe versteuerst du dort, wo dein Unternehmenssitz ist. Das ändert sich aber, wenn du gewisse Netto-Umsatzgrenzen beim Verkauf ins EU-Ausland, die sogenannten Lieferschwellen, überschreitest.

Für jedes Land in der EU gibt es unterschiedlich hohe Lieferschwellen und es ist von großer Bedeutung, sie alle laufend zu beobachten. Passiert es nämlich, dass in einem Jahr mehr Netto-Umsatz mit Käufern in einem anderen EU-Mitgliedstaat erwirtschaftet wird, musst du dich mit deinem Unternehmen in der jeweiligen Nation umsatzsteuerlich registrieren lassen und deine Steuer dorthin abführen. Missachtest du diese Regelung, drohen empfindliche Strafen, die dir gerade in der Anfangsphase teuer zu stehen kommen können.

Angenommen, du verkaufst als deutsches Unternehmen Produkte nach Frankreich: Bis du 34.999 € netto pro Jahr mit Verkäufen nach Frankreich umsetzt, ist das deutsche Finanzamt dein Ansprechpartner für jegliche Steuerthemen. Erwirtschaftest du aber 35.000 € oder mehr, überschreitest du die Lieferschwelle. Das bedeutet, dass du dein Unternehmen nun in Frankreich für die Umsatzsteuer registrieren musst. Nach der Registrierung musst du nun beim französischen Finanzamt deine Umsatzsteuervoranmeldungen und -rückerstattungen einreichen, sowie jährlich deine Umsatzsteuerjahreserklärung.

Je nach Mitglied der Europäischen Union können noch weitere Hürden auf dich warten: Überschreitest du bspw. die polnische Lieferschwelle von 160.000 PLN, musst du nicht nur die Umsatzsteuerregistrierung vornehmen, sondern genauso einen von Polen legitimierten Übersetzer beauftragen, die Korrespondenz zwischen polnischem Finanzamt und deinem Unternehmen zu führen.

Hellotax – dein Steuerberater für Online-Seller

Als Unternehmer und Händler bist du jeden Tag mit einer Vielzahl von Aufgaben konfrontiert. Da kann es schnell passieren, dass du die Umsätze und Lieferschwellen aller deiner Verkaufsländer aus dem Blick verlierst.

Du hast nun die Möglichkeit, mit Hilfe eines Steuerberaters Herr über all deine Zahlen zu werden. Das kann je nach Umsatz aber schnell teuer und in der Kommunikation zeitintensiv werden.

Automatisierungs-Tools wie hellotax können dir helfen, diese Kosten und dein Risiko zu senken, eine Lieferschwelle oder Deadline zu verpassen. Die Umsatzsteuer Software von helltoax überwacht stets alle Lieferschwellen und informiert dich falls du eine Lieferschwelle überschritten hast.

Das hilft dir, gesetzlich auf der sicheren Seite zu sein und schützt dich vor Strafen.

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Was ist eigentlich die EORI-Nummer?

Neben den bereits angesprochenen Regularien musst du außerdem eine EORI-Nummer beantragen, sobald du als Händler in der Europäischen Union zollrechtliche Handlungen vornimmst. Dazu zählen zum Beispiel Verkäufe ins Nicht-EU-Ausland.

Die EORI-Nummer ist vergleichbar mit der deutschen Zollnummer und ihr Nachfolger, der für Unternehmen auf Ebene der EU gilt. Mittels dieser EORI-Nummer wird die Zollabfertigung in der Europäischen Union vereinfacht und zu großen Teilen automatisiert. Die EORI-Nummer dient letztlich als eindeutige Identifikation deines Unternehmens.

Die EORI-Nummer kannst du auf unterschiedlichsten Wegen bei der Generalzolldirektion beantragen: Sei es über das Bürger- und Geschäftskundenportal, via E-Mail, Fax oder per Post. Voraussetzung dafür ist ein gültiges ELSTER-Zertifikat, bei dem deine aktuellen Unternehmensinformationen hinterlegt sind. Zwischen Beantragung und Zuweisung der 17-stelligen EORI-Nummer vergehen dabei in der Regel zwischen drei und vier Wochen.

Sie gilt als Voraussetzung für die gesamte Korrespondenz zwischen Händler und Behörden. Verfügst du bei Aufnahme deiner zollrechtlichen Tätigkeiten über keine EORI-Nummer, begehst du Gesetzesbruch und musst mit entsprechenden Strafen rechnen.

Fazit

Als Händler in der Europäischen Union, der am europa- oder weltweiten Handel beteiligt ist, musst du einiges beachten: Nicht nur die Gesetze deines Unternehmenssitzes, sondern ebenso solche, die in den Ländern gültig sind, in die du Produkte verkaufst.

Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, solltest du dich mit den entsprechenden Regularien auseinandersetzen und kannst dich von Software wie hellotax unterstützen lassen.

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