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Grünes Büro: Mit kleinen Schritten zu mehr Nachhaltigkeit und zufriedener Belegschaft

grünes Büro

Büropflanzen, papierlose Dokumentenverwaltung, 100% Ökostrom – immer mehr Neugründer und Unternehmer vertrauen auf das Konzept „Grünes Büro„.

Damit verbessern sie nicht nur ihre Ökobilanz, sondern sparen bei korrekter Umsetzung auch noch Kosten. Darüber hinaus steigert ein grünes Büro die Mitarbeiterzufriedenheit.

Beispiel für ein „Grünes Büro“

Das beste Beispiel dafür liefert wohl das neue Headquarter von Amazon in Seattle, „Spheres“. Die Zentrale besteht aus drei riesigen Glaskugeln und beherbergt unter anderem einen Botanischen Garten, der der Amazon-Belegschaft als Arbeitsplatz dient. Wenden die Mitarbeiter ihren Blick von ihren Laptops ab, schauen sie weder auf kahle Wände noch auf Büroregale. Stattdessen sehen sie kleine Bäche, Wasserfälle und Wände, aus denen Pflanzen sprießen.

Das Arbeiten in einer derartigen Umgebung sorgt nicht nur für mehr Ausgeglichenheit und Zufriedenheit bei den Mitarbeitern, sondern auch für eine bessere Gesundheit.

First look inside the Amazon Spheres

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Büropflanzen erhalten die Gesundheit und steigern die Produktivität der Mitarbeiter

Denn Pflanzen am Arbeitsplatz bauen Schadstoffe in der Luft ab (unter anderem wird der Kohlendioxidgehalt reduziert) und sorgen für ausreichend Luftfeuchtigkeit. Untersuchungen zufolge kann eine ausreichende Anzahl von Pflanzen im Büro (mindestens eine Großpflanze pro Mitarbeiter):

  • Müdigkeit reduzieren
  • trockenen Hals und Husten reduzieren (beides Folgeerscheinungen von zu trockener Luft)
  • Hautprobleme verringern

Das Forscherteam, das die Ergebnisse seiner drei sehr aufwendigen Feldversuche im „Journal of Experimental Psychology“ veröffentlicht hat, schreibt Büropflanzen noch wichtigere Effekte zu. So sollen sie

  • den Blutdruck senken
  • die Seele der Mitarbeiter regelrecht „beflügeln“
  • die Produktivität langfristig um bis zu 15 Prozent steigern

Büropflanzen sind also der beste erste Schritt Richtung höhere Mitarbeiterzufriedenheit, Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz und gute Ökobilanz.

Weitere Tipps für ein „grünes Büro“

Für ein wirklich grünes Büro können Gründer und Unternehmer aber noch viel mehr tun:

  • Grünes Büro

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    Zum papierlosen Büro wechseln: Digitale Dokumentenverwaltung spart nicht nur Tinte und Papier, sondern auch wertvolle Zeit und nicht zuletzt Platz. Werden die Dokumente in einer Cloud abgespeichert, können alle Mitarbeiter von überall aus auf sie zugreifen. Damit das schnell und unkompliziert verläuft, sollte man sich im Vorfeld eine geeignete Ordnerstruktur überlegen und diese an die Mitarbeiter kommunizieren.

  • Umweltfreundliches Papier verwenden und Briefe klimaneutral versenden: Lässt sich der Einsatz von Papier einmal nicht vermeiden, sollte man zumindest darauf achten, dass es sich dabei um Recycling- oder Naturpapier handelt. Auch bei Briefumschlägen bieten viele Anbieter heutzutage diese beiden Optionen an. Werden die Briefe dann auch noch klimaneutral versendet (dabei schafft die Post einen Ausgleich für entstandene Treibhausgase, indem sie beispielsweise in Klimaschutzprojekte investiert), ist ein weiterer Schritt Richtung grünes Büro getan.
  • Strom und andere Ressourcen sparen: Wenn es um Nachhaltigkeit und Umweltschutz geht, so zählen auch die kleinen Dinge des Arbeitsalltags: Recycling-Toilettenpapier, Filter- statt Kapselkaffeemaschine, fairer und nachhaltiger Kaffee, energiesparende Lampen, Bio-Obst für die Mitarbeiter, palmölfreie Seife im Bad. Wer bisher keinen hundertprozentigen Ökostrom bezieht, kann außerdem über einen Wechsel zu Anbietern wie Greenpeace energy, Lichtblick oder enyway nachdenken.

Mehr Infos & Tipps

Mehr Tipps zum Thema „Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz“ finden Sie auf der Seite der Deutschen Umwelthilfe oder hier im Unternehmerhandbuch:

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