Existenzgründung
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Existenzgründung – die wichtigsten Schritte

Start-up

Möchten Sie Ihr eigenes Start-up gründen? Oder wollen Sie Ihren eigenen Handwerksbetrieb eröffnen?

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen, sollten Sie sich vorab mit diesen Themen beschäftigen:

Sind Sie eine Unternehmerpersönlichkeit?

Viele möchten sich selbstständig machen, um ihr eigener Herr zu sein. Dass die Tätigkeit von Selbstständigen auch viele Pflichten mit sich bringt, ist nicht immer klar. Als Selbstständiger müssen Sie beispielsweise Ihren Arbeitsalltag selbst organisieren. Verfügen Sie über Organisationstalent?

Darüber hinaus sind Sie immer darauf angewiesen, dass Ihre Familie Ihnen den Rücken freihält, weil Unternehmer keinen 8-Stunden-Tag haben, sondern auch am Wochenende oder bis spät abends arbeiten, wenn es viel zu tun gibt.

Des Weiteren sollten Sie sich fragen, ob Sie über die nötigen kaufmännischen oder steuerlichen Kenntnisse verfügen, um z. B. Ihre Buchhaltung selbst durchzuführen.

Letztendlich sollten Sie auch bereit sein, Risiken einzugehen, wenn es konjunkturelle Turbulenzen gibt oder der Börsenkurs Ihres Unternehmens schwankt.

Heikes Meinung zum Thema Unternehmerpersönlichkeit lesen Sie hier:

Unternehmergeist – angeboren oder erlernbar?

Welche Geschäftsidee ist erfolgversprechend?

Bevor Sie sich selbstständig machen, sollten Sie sich Gedanken über eine Geschäftsidee machen, die in der freien Wirtschaft Aussicht auf Erfolg hat. Sie können sich mit jemanden in Verbindung setzen, der bereits in der gleichen Branche arbeitet, und Ihnen Informationen bzw. Tipps geben kann.

Alternativ haben Sie auch die Möglichkeit, sich an eine Unternehmensberatung zu wenden, die Ihre Fragen zu Ihrem Geschäftsmodell ausführlich beantworten kann.

Die Übernahme eines bestehenden Unternehmens kann eine gute Alternative zu einer Neugründung sein. Sie stellt allerdings besondere Anforderungen an Gründerinnen und Gründer sowie an Unternehmerinnen und Unternehmer. Empfehlenswert ist daher eine Unternehmensnachfolge-Beratung.

Haben Sie einen Businessplan?

Der Businessplan ist wichtig, um Investoren detailliert über Ihr Geschäftsmodell zu informieren und dient als Entscheidungshilfe für Anleger, um in Ihr Unternehmen zur investieren. Auch für Banken und zur Beantragung von Fördergeldern ist ein Businessplan wichtig.

Im Rahmen eines Businessplans sollten Sie sich u.a. darüber Gedanken machen, welcher Personenkreis zu Ihrer Zielgruppe gehört und wer Ihre Mitbewerber sind.

Folgende Bestandteile sollte ein Businessplan auf jeden Fall enthalten:

  • Beschreibung der Geschäftsidee
  • Qualifikationen der Mitarbeiter
  • Geplante Marketingmaßnahmen
  • Wettbewerbsanalyse
  • Risiken
  • Mittelfristige und langfristige Finanzplanung

Besuchen Sie in jedem Fall Seminare oder Messen für Existenzgründer, die örtliche Industrie- und Handelskammer kann Ihnen ebenfalls bei diesem Thema weiterhelfen. Sie bietet Existenzgründern kostenlose Informationen und Seminare an.

Hier die Struktur von Heikes Business-Plan und die Fragen, die sie sich damals gestellt hat – vielleicht hilft es das eigene Vorhaben besser zu strukturieren ;-)

Der Business-Plan – Struktur und wichtige Fragen (1) Der Business-Plan – Struktur und wichtige Fragen (2)

Ist die Unternehmensfinanzierung gesichert?

Informieren Sie sich zudem über diverse Förderungsprogramme, die es für unterschiedliche Geschäftsmodelle gibt, z. B. ein KfW-Darlehen. Kalkulieren Sie genau, wie viel Fremdkapital Sie benötigen und wie viel Eigenkapital vorhanden ist.

Holen Sie sich fachlichen Rat von Finanzexperten, damit Sie kein unnötiges Risiko eingehen. Bei der örtlichen Industrie- und Handelskammer erhalten Sie zudem einen ersten Überblick über die gesetzlichen Vorschriften (z. B. Gewerbe- und Handelsrecht) und staatliche Fördermittel.

Denken Sie auch daran, dass es nach der Unternehmensgründung in einer Übergangsphase meist wenig Einnahmen gibt und diese finanzielle Durststrecke überwunden werden muss, bis Gewinne erzielt werden können.

Weiterhin ist es zu empfehlen, sich ggfs. Gedanken über Crowdfunding oder Crowdinvesting machen, um Ihre Finanzierung zu sichern.

Verfügen Sie über gute fachliche und kaufmännische Qualifikationen? Dann könnte für Sie der „ERP-Gründerkredit – Universell“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) interessant sein. Mit diesem zinsgünstigen Kredit könnten Sie langfristige Investitionen vornehmen und wären nicht ausschließlich auf  Fördergelder angewiesen.

Tipp: Oft ist eine Mischung aus staatlicher Förderung und privaten Krediten für Existenzgründer optimal, um das Finanzierungsrisiko zu minimieren.

Eine detaillierte Anleitung, wie man die Finanzen seines Business am besten plant, finden Sie hier:

Der Business-Plan – Finanzplanung (1) Der Business-Plan – Finanzplanung (2)

Haben Sie Ihren Markennamen überprüft?

Klären Sie ab, ob bereits ein anderes Unternehmen den Namen Ihrer Marke geschützt hat. Falls nicht, sollten Sie sowohl den Markennamen wie auch Ihre Domain national und international markenrechtlich schützen lassen. In diesem Fall ist es wichtig, sich an einen Rechtsanwalt zu wenden, der sich mit Markenrecht befasst und Sie umfassend aufklären kann.

Prüfen Sie jetzt die Voraussetzungen für eine Markenanmeldung!*

Haben Sie sich für eine Rechtsform entschieden?

Informieren Sie sich gründlich über die Vor- und Nachteile verschiedener Rechtsformen sowohl in juristischer wie auch steuerlicher Hinsicht, damit Sie sich für die richtige Unternehmensform entscheiden.

Müssen Sie Ihr Gewerbe anmelden?

Falls Sie Ihr Gewerbe anmelden müssen, nehmen Sie dies rechtzeitig vor und vergessen Sie nicht, beim Finanzamt eine Steuernummer zu beantragen.

Lassen Sie sich zu Ihrer Unternehmensgründung beraten!*

Start-up erfolgreich gründen :-)

Wenn Sie diese Ratschläge berücksichtigen, steht Ihrem Geschäftserfolg nichts im Wege.

Die ultimative Start-Up-Checkliste finden sie hier:

Die ultimative Start-Up-Checkliste
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